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Basilikumkraut
Basilikumkraut

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Wirkungen:
Anregung der Speichel- und Magensaftsekretion, verdauungsfördernd
antimikrobiell

Indikationen:
Appetitlosigkeit (Erfahrungsmedizin)
Blähungen (Erfahrungsmedizin)
Dyspeptische Beschwerden, Verdauungsstörungen (Erfahrungsmedizin)

Inhaltsstoffe:
Ätherisches Öl

Lateinische Bezeichnung(en):
Ocimum basilicum L.

Stammpflanze:
Ocimum basilicum L. (Lamiaceae)

Inhaltsstoffe:
Die Zusammensetzung der Inhaltsstoffe ist starken Schwankungen unterworfen, da von der Pflanze verschiedene Chemotypen existieren.
Ätherisches Öl: 0,04-1,5 %, Hauptkomponenten Linalool (bis 75 %), Methylchavicol (= Estragol, bis 87 %) und Eugenol (bis 20 %), Cineol, Ocimen und andere Monoterpene; Sesquiterpene; Phenylpropane (u. a. Methylcinnamat).
Weitere Inhaltsstoffe: Gerbstoffe (Lamiaceengerbstoffe), Flavonoide.

Verwendeter Pflanzenteil:
Blühende oberirdische Teile (Herba Basilici).

Therapeutisch relevante Wirkungen:
Basilikumkraut wird traditionell zur Anregung der Verdauung eingesetzt.

Weitere Wirkungen:
Das ätherische Öl von Basilikum verfügt über eine antibiotische Wirkung.

Unerwünschte Wirkungen:
Wegen des hohen Gehaltes an Estragol, das in vitro nach metabolischer Aktivierung mutagen und carcinogen wirkt, soll die Droge nicht bei Säuglingen und Kleinkindern, während der Schwangerschaft und Stillzeit, sowie über einen längeren Zeitraum angewendet werden.
Gegen die Verwendung als Geruchs- und Geschmackskorrigens bis 5 % in Zubereitungen bestehen keine Bedenken.

Indikationen:
Wissenschaftlich belegt: keine.
Erfahrungsmedizin:
Unterstützende Behandlung von Völlegefühl und Blähungen sowie als appetitanregendes, verdauungsförderndes und harntreibendes Mittel.
Hauptanwendung: frisches Kraut als Gewürz.

Empfohlene Dosierung:
Mittlere Tagesdosis: 9 g Droge.

 
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