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Bitterkleeblatt
Bitterkleeblatt

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Wirkungen:
Anregung der Speichel- und Magensaftsekretion, verdauungsfördernd

Indikationen:
Appetitlosigkeit
Dyspeptische Beschwerden, Verdauungsstörungen

Inhaltsstoffe:
Bitterstoffe

Lateinische Bezeichnung(en):
Menyanthes trifoliata L.

Stammpflanze:
Menyanthes trifoliata L. (Menyanthaceae)
Synonym: Fieberklee.

Inhaltsstoffe:
Bitterstoffe: ca. 1% vom Typ der Iridoide (Loganin) und der Secoiridoide (Menthiafolin, Dihydrofoliamenthin und Swerosid).
Weitere Inhaltsstoffe: Flavonoide (Derivate des Quercetins und Kämpferols), Triterpene, Cumarine, Phenolcarbonsäuren, Gerbstoffe in geringer Menge; Pektin.

Verwendeter Pflanzenteil:
Laubblätter (Folium Menyanthis).

Offizinell:
Folium Menyanthis: Bitterwert mind. 4000.
Species amaricantes: je 20 Teile Wermutkraut, Tausendguldenkraut, Bitterorangenschale; je 10 Teile Bitterkleeblatt, Kalmuswurzel, Enzianwurzel, Ceylonzimtrinde.
Tinctura amara: je 5 Teile Bitterkleeblatt, Tausendguldenkraut, Bitterorangenschale, Enzianwurzel.

Therapeutisch relevante Wirkungen:
Förderung der Magensaft- und Speichelsekretion: Wie alle Bitterstoffdrogen regt Bitterklee reflektorisch die Magensaft- und Speichelsekretion an.

Unerwünschte Wirkungen:
Keine bekannt.
Die Droge sollte nicht bei Diarrhoe, Dysenterie oder Kolitis angewendet werden.

Indikationen:
Wissenschaftlich belegt:
Appetitlosigkeit, dyspeptische Beschwerden.

Empfohlene Dosierung:
Mittlere Tagesdosis: 1,5-3 g Droge, jeweils bis 1/2 Stunde vor den Mahlzeiten 1 Tasse Tee ungesüßt trinken.
Berechnungsgrundlage: 2,25 g Droge.

 
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