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Erdnußöl
Erdnußöl

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Indikationen:
Hauterkrankungen

Inhaltsstoffe:
Triacylglyceride

Lateinische Bezeichnung(en):
Arachis hypogaea L.

Stammpflanze:
Arachis hypogaea L. (Fabaceae)

Zusammensetzung:
Triacylglyceride: Die Zusammensetzung des Fettsäureanteils ist stark vom Anbaugebiet abhängig, handelsübliche Öle enthalten 35-72 % Ölsäure, 13-45 % Linolsäure, 6-16 % Palmitinsäure, 1,3-6,5 % Stearinsäure, 1-3 % Arachinsäure, 1-5 % Behensäure und 0,5- 3,0 % Lignocerinsäure, wobei das Vorkommen der drei letztgenannten Fettsäuren für das Erdnußöl charakteristisch ist.
Unverseifbarer Anteil: 0,5-1,0 %, Tocopherole 0,02-0,06 %, weitere Antioxidantien, Kohlenwasserstoffe und Sterole.

Gewinnung:
Aus den geschälten Samen (Oleum Arachidis).

Wirkungen:
Erdnußöl zählt aufgrund seines Gehalts an ungesättigten Fettsäuren zur Gruppe jener Öle, die den Blutcholesterinspiegel des Menschen senken. Die genannten Eigenschaften sind nur für die Verwendung als Speiseöl relevant, da zu therapeutischen Zwecken perorale Gaben nicht vorgesehen sind.

Unerwünschte Wirkungen:
Keine bekannt

Indikationen:
Wissenschaftlich belegt:
In der Dermatologie gegen Schuppen und Krusten im Bereich des behaarten Kopfes; als Badezusatz bei subakuten und chronischen Ekzemen, bei atopischen Ekzemen und Ichthyosis.

Empfohlene Dosierung:
Ölbad: 4 ml auf 10 Liter Wasser, 2-3 mal wöchentlich.

Gegenanzeigen:
keine dermatologische Anwendung bei nässender, akut entzündlicher, gereizter oder fetter Haut; Ölbäder sind nicht anzuwenden bei frischen Formen von Psoriasis pustulosa.

 
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