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Gänsefingerkraut
Gänsefingerkraut

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Wirkungen:
adstringierend
Uterus, tonisierend

Indikationen:
Durchfallerkrankungen
Entzündungen im Mund u. Rachen
Menstruationsbeschwerden

Inhaltsstoffe:
Gerbstoffe

Lateinische Bezeichnung(en):
Potentilla anserina L.

Stammpflanze:
Potentilla anserina L. (Rosaceae)

Inhaltsstoffe:
Gerbstoffe: 5-10 %, größtenteils Ellagitannine.
Flavonoide: Kämpferol, Myricetin, Quercetin sowie die Anthocyanidine Cyanidin und Leucodelphinidin; Quercitrin.
Weitere Inhaltsstoffe: Phenolcarbonsäuren (p-Cumar-, Ellag-, Ferula- und Kaffeesäure), Cumarine (Scopoletin, Umbelliferon).

Verwendeter Pflanzenteil:
Blühende oberirdische Teile (Herba Anserinae).

Therapeutisch relevante Wirkungen:
Spasmolytische und tonussteigernde Wirkung: mehrere experimentelle Untersuchungen bestätigen die traditionelle Verwendung des Gänsefingerkrautes bei Dysmenorrhoe.
Adstringierende Wirkung: Gerbstoffe reagieren mit den Proteinen entzündeter Schleimhäute und schützen sie vor toxischen Substanzen, die Heilung der Entzündung wird beschleunigt. Experimentelle Untersuchungen speziell mit Gänsefingerkraut liegen jedoch nicht vor.

Weitere Wirkungen:
Für die Gerbstoffe des Gänsefingerkrautes konnte eine antimutagene Wirkung nachgewiesen werden.

Toxizität:
Über Vergiftungen nach peroralen Gaben liegen keine Daten vor.

Indikationen:
Wissenschaftlich belegt:
Leichte dysmenorrhoische Beschwerden; unterstützend bei leichten, unspezifischen, akuten Durchfallerkrankungen, leichte Entzündungen der Mund- und Rachenschleimhaut.

Empfohlene Dosierung:
Mittlere Tagesdosis: 5 g Droge.

 
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