Krause und Pachernegg
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Goldrutenkraut
Goldrutenkraut

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Wirkungen:
antiphlogistisch
diuretisch
spasmolytisch

Indikationen:
Durchspülungstherapie, Harnsteine, Nierengrieß, Krämpfe

Inhaltsstoffe:
Saponine

Lateinische Bezeichnung(en):
Solidago virgaurea L.

Stammpflanze:
Solidago virgaurea L. (Asteraceae)

Inhaltsstoffe:
Triterpensaponine: 2,4-6,2 %, Oleanen-Grundgerüst.
Flavonoide: 1,5 % Quercetin- und Kämpferolderivate.
Ätherisches Öl: ca. 0,5 %, Hauptkomponente gamma-Cadinen.
Phenolglukoside: bis 1% Leiocarposid.
Saure Polysaccharide.

Verwendeter Pflanzenteil:
Blühende oberirdische Teile (Herba Solidaginis).
Synonym: Herba Virgaureae.

Therapeutisch relevante Wirkungen:
Diuretische Wirkung: Leiocarposid erhöht signifikant die ausgeschiedene Urinmenge, Flavonoide und deren Metaboliten verhindern in der Niere den Abbau des Atrialen Natriuretischen Peptids, was eine erhöhte Natriumionen-Ausscheidung und somit eine verstärkte Diurese erklären könnte. Leiocarposid hemmt im Tierversuch das Steinwachstum von Blasensteinen. Im Rahmen einer Anwendungsbeobachtung konnte eine gute Wirksamkeit bei Patienten mit Harnwegsinfekten, Reizblase und Harnsteinen/Nierengrieß belegt werden.

Weitere Wirkungen:
Antimikrobielle Wirkung: Ein antimycetischer Effekt der Saponine konnte nachgewiesen werden.
Antiexsudative Wirkung: Goldrutensaponine und, allerdings weniger signifikant, Leiocarposid zeigen ödemhemmende Effekte.

Unerwünschte Wirkungen:
Keine bekannt.

Indikationen:
Wissenschaftlich belegt:
Durchspülungstherapie bei entzündlichen Erkrankungen der ableitenden Harnwege, Harnsteinen und Nierengrieß; zur vorbeugenden Behandlung bei Harnsteinen und Nierengrieß.

Empfohlene Dosierung:
Mittlere Tagesdosis: 6-12 g Droge. Auf reichliche Flüssigkeitszufuhr ist zu achten.
Berechnungsgrundlage: 9 g Droge.

 
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