Wirkungen:
hyperämisierend
Indikationen:
rheumatische Beschwerden
Lateinische Bezeichnung(en):
-
Zusammensetzung:
Je nach Herkunft sehr variabel. Der Anteil zweikeimblättriger Pflanzen reicht von ca. 4 % (= reine "Graswiese") bis über 50 % (= artenreiche "Blumenwiese"). Dementsprechend ist mit großen Unterschieden in der komplexen Zusammensetzung der flüchtigen bzw. extrahierbaren Stoffe zu rechnen.
Gewinnung:
Absieben der feinen Anteile von Heu, mechanische Zerkleinerung von Heu (Flos Graminis).
Therapeutisch relevante Wirkungen:
Heublumen wirken vor allem durch ihre Wärmespeicherkapazität lokal hyperämisierend und können über cutiviscerale Reflexe innere Organe beeinflussen.
Unerwünschte Wirkungen:
Allergische Hautreaktionen sind in seltenen Fällen möglich. Vorsicht bei Heuschnupfen.
Indikationen:
Wissenschaftlich belegt:
Zur lokalen Therapie bei degenerativen Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises.
Empfohlene Dosierung:
1-2mal täglich als feuchtheiße Kompresse auflegen (Temperatur ca. 42°).