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Hibiskusblüte
Hibiskusblüte

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Indikationen:
Aromatikum (Erfahrungsmedizin)

Inhaltsstoffe:
Pflanzensäuren

Lateinische Bezeichnung(en):
Hibiscus sabdariffa L.

Stammpflanze:
Hibiscus sabdariffa L. (Malvaceae)

Inhaltsstoffe:
Pflanzensäuren: 15-30 %, vor allem Zitronen-, Ascorbin-, Utalon-, Protocatechu-, Malein-, Glykol-, Wein-, Oxal-, D(+)-Äpfel- und Hibiscussäure (= (+)-Allohydroxyzitronensäurelakton).
Anthocyane: ca. 1,5 %, u. a. Delphinidin-3-sambubiosid, Delphinidin-3-glukosid, Delphinidin.
Weitere Inhaltsstoffe: Flavon-Derivate (u. a. Hibiscitrin, Gossypetin, Hibiscetin), Phytosterole, Schleimstoffe (Polysaccharide aus Uronsäure, Rhamnose, Arabinose und geringen Mengen Glukose, Xylose und Mannose).

Verwendeter Pflanzenteil:
Kelchblätter (Flos Hibisci).
Synonym: Karkade, Malvenblüte, Afrikanische Malve.

Wirkungen:
Spasmolytische Wirkung: Ein antispasmodischer Effekt auf die Eingeweide- und Uterusmuskulatur konnte nachgewiesen werden.
Laxierende Wirkung: Die Verwendung als mildes Laxans kann bei hoher Dosierung mit dem Gehalt an schwer resorbierbaren Fruchtsäuren erklärt werden.
Antibakterielle Wirkungen: In Versuchen am Kaninchen wirkte ein Hibiscusextrakt wachstumshemmend auf Mycobacterium tuberculosis und verhinderte am infizierten Tier das Auftreten von Tuberkelknötchen.

Unerwünschte Wirkungen:
Keine bekannt.

Indikationen:
Wissenschaftlich belegt: keine.
In Erfrischungsgetränken und Teemischungen als Aromatikum.

Empfohlene Dosierung:
Mittlere Tagesdosis 4,5 g Droge.

 
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