Krause und Pachernegg
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Holunderblüte
Holunderblüte

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Wirkungen:
schweißtreibend
sekretolytisch, sekretomotorisch

Indikationen:
Atemwegserkrankungen
Erkältungskrankheiten

Inhaltsstoffe:
Flavonoide
Ätherisches Öl

Lateinische Bezeichnung(en):
Sambucus nigra L.

Stammpflanze:
Sambucus nigra L. (Sambucaceae)

Inhaltsstoffe:
Ätherisches Öl: bis 0,14 %.
Flavonoide: ca. 3,5 %, Hauptkomponente Rutin.
Weitere Inhaltsstoffe: Triterpene (alpha- und beta-Amyrin, Oleanol- und Ursolsäure), Phenolcarbonsäuren (Chlorogensäure, p-Cumarsäure u. a.), Schleimstoffe, Gerbstoffe.

Verwendeter Pflanzenteil:
Blüten (Sambuci flos).

Offizinell:
Sambuci flos: mind. 0,80 % Flavonoide.
Species laxantes: 50 Teile Sennesblatt, 20 Teile Holunderblüte, 5 Teile Kamillenblüte, 15 Teile Fenchel, 6 Teile Natrium-Kalium-Tartrat, 4 Teile Weinsäure.

Therapeutisch relevante Wirkungen:
Sekretionsfördernde Wirkung: im Tierversuch für Holunderblütenextrakt nachgewiesen.
In Kombination mit Enzianwurzel, Primelblüte, Holunderblüte und Eisenkraut kann bei akuter, bakterieller Sinusitis die herkömmliche Therapie deutlich verbessert werden.
Zur diaphoretischen Wirkung liegen bislang keine Untersuchungen vor.

Weitere Wirkungen:
Eine diuretische Wirkung konnte an Ratten nachgewiesen werden.

Unerwünschte Wirkungen:
Keine bekannt.

Indikationen:
Wissenschaftlich belegt:
Erkältungskrankheiten; als Sekretolytikum in fixer Kombination mit anderen Arzneidrogen (Enzianwurzel, Primelblüte, Eisenkraut, Sauerampferkraut).

Empfohlene Dosierung:
Mittlere Tagesdosis: 10-15 g Droge. Berechnungsgrundlage: 12,5 g Droge.

 
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