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Huflattichblatt
Huflattichblatt

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Wirkungen:
reizlindernd (Atemwege)

Indikationen:
Entzündungen im Mund u. Rachen
Reizhusten

Inhaltsstoffe:
Alkaloide
Polysaccharide

Lateinische Bezeichnung(en):
Tussilago farfara L.

Stammpflanze:
Tussilago farfara L. (Asteraceae)

Inhaltsstoffe:
Polysaccharide: ca. 6-10 % saure Schleimpolysaccharide
Gerbstoffe
Alkaloide: in Spuren Pyrrolizidin-Alkaloide und deren N-Oxide (z.B. Senkirkin, Senecionin, Tussilagin)

Verwendeter Pflanzenteil:
Blätter (Folium Tussilaginis, Farfarae folium)

Therapeutisch relevante Wirkungen:
Reizlindernde Wirkung: Durch die einhüllende Wirkung des Schleims werden entzündete Schleimhäute insbesondere im Bereich des Hypopharynx und der Epiglottis vor lokalen Reizungen geschützt, wodurch der Hustenreiz peripher unterdrückt werden kann.

Unerwünschte Wirkungen:
Hepatotoxische und karzinogene Wirkungen: Die Pyrrolizidin-Alkaloide Senkrikin und Senecionin verursachten im Tierversuch in sehr hoher Dosierung Leberschäden und Leberkrebs. Deshalb ist in Österreich die Abgabe von Huflattichblättern als Arzneimittel verboten. In der BRD darf die Tagesdosis von Huflattichblättern nicht mehr als 10 µg, die Tagesdosis von Extrakten und Preßsäften nicht mehr als 1 µg Pyrrolizidin-Alkaloide vom Typ des Senecionins enthalten.

Indikationen:
Wissenschaftlich belegt: akute Katarrhe der Luftwege mit Husten und Heiserkeit; akute, leichte Entzündungen der Mund- und Rachenschleimhaut.

Empfohlene Dosierung:
Mittlere Tagesdosis: ca. 5,5 g. Abgabe in Österreich verboten! Dosierung BRD: siehe Absatz "Unerwünschte Wirkungen".

 
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