Krause und Pachernegg
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Krauseminzblatt
Krauseminzblatt

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Wirkungen:
aromatisierend

Indikationen:
Blähungen (Erfahrungsmedizin)

Inhaltsstoffe:
Ätherisches Öl

Lateinische Bezeichnung(en):
Mentha spicata var. crispa L. u. a.

Stammpflanze:
Mentha spicata var. crispa L. u. a. (Lamiaceae)

Inhaltsstoffe:
Ätherisches Öl: 0,8-2,5 %, Hauptkomponente (-)-Carvon (40-80 %, Geruchsträger), daneben Dihydrocarveolacetat, Limonen (5-15 %), weitere Monoterpene (Menthol fehlt weitgehend), Pyridinderivate.
Weitere Inhaltsstoffe: Methylierte Flavone (Thymonin und 5,6,4'-Trihydroxy-7,3'-dimethoxyflavon), Rosmarinsäure.

Verwendeter Pflanzenteil:
Laubblätter (Folium Menthae crispae).
Synonym: Spearmintblätter.

Wirkungen:
Antimikrobielle Wirkung: Im Agar-Verdünnungstest wirkt Krauseminzöl gegen eine Vielzahl von Bakterien, Hefen und Schimmelpilzen.
Neurodepressive Wirkung: Bei i.p. Gabe von Krauseminzöl an Mäuse verlängerte sich die durch Pentobarbital hervorgerufene Schlafdauer auf 158 % gegenüber der Kontrolle ohne Krauseminzölapplikation.

Unerwünschte Wirkungen:
In therapeutischen Dosen gilt Krauseminzöl als unbedenklich. Selten kommen allergische Reaktionen vor.

Indikationen:
Wissenschaftlich belegt: keine.
Erfahrungsmedizin:
Ähnlich wie die Pfefferminze als Karminativum gegen Magendrücken bei überladenem Magen und gegen Blähungen.

Krauseminzöl wird zum Aromatisieren von Mundwässern, Zahnpasten und Kaugummi und als Geschmackskorrigens in pharmazeutischen Zubereitungen verwendet.

Empfohlene Dosierung:
Innerlich: mittlere Tagesdosis: 3-4,5 g Droge. Berechnungsgrundlage: 3,75 g Droge.

 
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