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Leinsamen
Leinsamen

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Wirkungen:
laxierend

Indikationen:
Obstipation

Inhaltsstoffe:
Polysaccharide

Lateinische Bezeichnung(en):
Linum usitatissimum L.

Stammpflanze:
Linum usitatissimum L. (Linaceae)

Inhaltsstoffe:
Schleim: bis 10% Schleimpolysaccharide, die in der Epidermis der Samenschale lokalisiert sind.
Weitere Inhaltsstoffe: Ballaststoffe (ca. 25 %), fettes Öl (bis 45%), Sterole, cyanogene Glykoside, Lignane.

Verwendeter Pflanzenteil:
Same (Semen Lini)

Offizinell:
Semen Lini: Quellungszahl mind. 4

Therapeutisch relevante Wirkungen:
Stuhlregulierende Wirkung: mit reichlich Flüssigkeit quellen die Schleime, die daraus resultierende Erhöhung des Füllvolumens im Darm löst über einen Dehnungsreiz die Defäkation aus. Leinsamen verkürzen die Transitzeit der Faeces durch den Darm.
Kolonprotektive Wirkung: es wird vermutet, daß Darmbakterium aus der Clostridium-Gruppe aus den Ballaststoffen Lignane bilden, die einen protektiven antikanzerogenen Effekt aufweisen.

Unerwünschte Wirkungen:
Keine bekannt. Leinsamen müssen mit einer genügenden Menge an Flüssigkeit angewendet werden! Leinsamen sind bei Ileus jeder Genese kontraindiziert. Die Resorption gleichzeitig eingenommener Arzneimittel kann verzögert werden.

Indikationen:
Wissenschaftlich belegt: habituelle Obstipation, durch Abführmittel geschädigtes Kolon, Colon irritabile; Divertikulitis.

Empfohlene Dosierung:
Mittlere Tagesdosis: 30 g Droge.

 
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