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Liebstöckelwurzel
Liebstöckelwurzel

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Wirkungen:
diuretisch
spasmolytisch

Indikationen:
Durchspülungstherapie, Harnsteine, Nierengrieß, Krämpfe
Dyspeptische Beschwerden, Verdauungsstörungen

Inhaltsstoffe:
Cumarine
Furanocumarine
Ätherisches Öl

Lateinische Bezeichnung(en):
Levisticum officinale Koch

Stammpflanze:
Levisticum officinale Koch (Apiaceae)

Inhaltsstoffe:
Ätherisches Öl: 0,4-1,7 %, Geruchsträger sind Alkylphthalide (bis 70 %, z. B. Ligustilid), alpha-Pinen, beta-Pinen, beta-Phellandren.
Cumarine: 0,1 %, Cumarin, Umbelliferon, Furanocumarine (Bergapten, Psoralen).

Verwendeter Pflanzenteil:
Wurzelstock mit Wurzeln (Levistici radix).
Synonym: Maggiwurzel.

Offizinell:
Levistici radix: Ganzdroge mind. 0,40 % ätherisches Öl, Schnittdroge mind. 0,30 % ätherisches Öl.
Species diureticae: je 25 Teile Liebstöckelwurzel, Süßholzwurzel, Hauhechelwurzel, Wacholderbeere.

Therapeutisch relevante Wirkungen:
Diuretische Wirkung: Die vermehrte Harnausscheidung wird auf die Terpene im ätherischen Öl, nicht jedoch auf die dominierenden Alkylphthalide zurückgeführt.

Weitere Wirkungen:
Antimikrobielle Wirkung: für das ätherische Öl experimentell nachgewiesen.

Unerwünschte Wirkungen:
Liebstöckel besitzt ein geringes Sensibilisierungspotential; die Furanocumarine können Photodermatosen hervorrufen.

Indikationen:
Wissenschaftlich belegt:
Durchspülungstherapie bei entzündlichen Erkrankungen der ableitenden Harnwege und zur Vorbeugung von Nierengrieß; Verdauungsbeschwerden wie Aufstoßen, Sodbrennen, Völlegefühl.

Empfohlene Dosierung:
Mittlere Tagesdosis: 4-8 g Droge. Berechnungsgrundlage: 6 g Droge.

 
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