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Orthosiphonblatt
Orthosiphonblatt

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Wirkungen:
diuretisch
spasmolytisch

Indikationen:
Durchspülungstherapie, Harnsteine, Nierengrieß, Krämpfe

Inhaltsstoffe:
Ätherisches Öl

Lateinische Bezeichnung(en):
Orthosiphon aristatus (Blume)

Stammpflanze:
Orthosiphon aristatus (Blume) Miquel (Lamiaceae)

Inhaltsstoffe:
Ätherisches Öl: bis 0,06 %, überwiegend Sesquiterpene (beta-Caryophyllen, alpha-Humulen).
Flavonoide: höher methoxyliert, Sinensetin, Eupatorin u. a.
Saponine: Triterpensapogenin Hederagenin.
Weitere Inhaltsstoffe: Kaffeesäurederivate, Mineralstoffe (ca. 3 % Kaliumsalze).

Verwendeter Pflanzenteil:
Laubblätter (Folium Orthosiphonis).
Synonyme: Indischer Nierentee, Javatee, Koemis koetjing.

Therapeutisch relevante Wirkungen:
Diuretische Wirkung: Sowohl im Tierversuch als auch am Menschen führen wäßrige Auszüge zu einer vermehrten Harnausscheidung, die Angaben zur Ionenausscheidung sind widersprüchlich. Für die Wirkung wird die Kombination von Flavonoiden und Saponinen verantwortlich gemacht.

Weitere Wirkungen:
Antiphlogistische Wirkung: Die methoxylierten Flavonoide des Orthosiphonblattes zeigten in biologischen Testmodellen eine entzündungshemmende Wirkung.

Unerwünschte Wirkungen:
Keine bekannt.

Indikationen:
Wissenschaftlich belegt:
Zur Durchspülung bei bakteriellen und entzündlichen Erkrankungen der ableitenden Harnwege und bei Nierengrieß.

Empfohlene Dosierung:
Mittlere Tagesdosis: 6-12 g Droge. Berechnungsgrundlage: 9 g Droge.

 
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