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Roßkastanie
Roßkastanie

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Wirkungen:
antiödematös
venentonisierend

Indikationen:
venöse Insuffizienz

Inhaltsstoffe:
Saponine

Lateinische Bezeichnung(en):
Aesculus hippocastanum L.

Stammpflanze:
Aesculus hippocastanum L. (Hippocastanaceae)

Inhaltsstoffe:
Saponine: 3-6 %, das Gemisch wird als "Aescin" bezeichnet. Glykoside des Protoaescigenins und Barringtogenols.
Weitere Inhaltsstoffe: Reservestoffe (Stärke, fettes Öl, Proteine), Flavonoide (Glykoside des Quercetins und Kämpferols).

Verwendeter Pflanzenteil:
Samen (Semen Hippocastani).

Therapeutisch relevante Wirkungen:
Ödemprotektive Wirkung: Aescin senkt die Kapillarpermeabilität, was mit einer Senkung der Konzentration bei Venenerkrankungen vermehrt auftretender lysosomaler Enzyme erklärt wird. Roßkastanienextrakte verringern den Einstrom von Wasser aus den Blutgefäßen in den Extravasalraum, wodurch venös bedingte Ödeme nicht so rasch entstehen und bestehende Ödeme beseitigt werden.
Tonussteigernde Wirkung: Der Tonus der Beinvenen wird erhöht, wodurch die Symptome der chronisch venösen Insuffizienz gebessert werden. Roßkastanienextrakte zeigten in verschiedenen Studien gleiche Wirksamkeit wie Kompressionsstrümfe oder Troxerutin.

Unerwünschte Wirkungen:
Roßkastanienextrakte sind besonders nach p.o. Applikation gut verträglich. Eine Wirkungsverstärkung von Antikoagulantien ist möglich.

Indikationen:
Wissenschaftlich belegt:
Chronisch venöse Insuffizienz (Schmerzen und Schweregefühl in den Beinen, Wadenkrämpfe, Juckreiz, Beinschwellungen). Klinische Erfolge sind nach einer Einnahmedauer von 1-2 Wochen zu erwarten.

Empfohlene Dosierung:
Mittlere Tagesdosis: 250-312,5 mg Extrakt, 100 mg Aescin.
Berechnungsgrundlage: 281 mg Extrakt, 100 mg Aescin.

 
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