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Zitterpappelrinde
Zitterpappelrinde

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Wirkungen:
analgetisch
antiphlogistisch
antipyretisch

Indikationen:
Benigne Prostatahyperplasie (I, II)
Neuralgien, Myalgien
rheumatische Beschwerden

Inhaltsstoffe:
Phenolglukoside

Lateinische Bezeichnung(en):
Populus tremula L.

Stammpflanze:
Populus tremula L. (Salicaceae)

Inhaltsstoffe:
Phenolglykoside: Salicin, Salicortin, Salireposid, Tremuloidin, Populin.

Verwendeter Pflanzenteil:
Rinde (Cortex Populi).

Therapeutisch relevante Wirkungen:
Hemmung der Prostaglandinsynthese: Die Salicylderivate werden in der Leber zur antiphlogistisch wirksamen Salicylsäure oxidiert. Die niedrigen Wirkstoffkonzentrationen lassen es allerdings fraglich erscheinen, ob nachhaltige therapeutische Effekte erzielbar sind.
Hemmung der Myeloperoxidase: Dieses Enzym katalysiert im Organismus die Entstehung von hypochloriger Säure, die für destruktive Vorgänge beim Entzündungsgeschehen verantwortlich gemacht wird.
Hemmung der Freisetzung von Histamin, Leukotrienen, Prostaglandin E2: im Tierversuch nachgewiesen.
Anhebung der Schmerzschwelle: Im Bierhefe-Entzündungsschmerztest an der Ratte konnte eine Anhebung der Schmerzschwelle um 45 % festgestellt werden.

Unerwünschte Wirkungen:
Sehr selten können Überempfindlichkeitsreaktionen auftreten.

Indikationen:
Wissenschaftlich belegt:
Akute und subakute rheumatische Erkrankungen, Lumbago, Ischias, Neuralgien, benigne Prostatahyperplasie im Stadium I und II.

Empfohlene Dosierung:
Je nach Präparatezusammensetzung und Indikation unterschiedlich.

 
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