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Thiele H, Schuler G
Prähospitales Management des ST-Strecken-Hebungsinfarktes
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2009; 16 (7-8): 255-262

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Abb. 1: TIMI-3 Abb. 2: EKG-Gerät Aktuelles Bild - Abb. 3: EKG-Beispiel
Abbildung 3: EKG-Beispiel
Exemplarischer Fall: 79-jährige Patientin mit Synkope und vegetativer Begleitsymptomatik. a) Durch den Rettungsdienst Ableitung eines 1-Kanal- EKG-Streifens mit Nachweis einer Sinusbradykardie. Kein Nachweis von ST-Streckenhebungen. Uhrzeit: 02:14. Unter der Verdachtsdiagnose "Synkope bei bradykarden Herzrhythmusstörungen" Einweisung in ein Krankenhaus der Regelversorgung ohne Herzkatheterlabor. b) 12-Kanal-EKG, angefertigt in der dortigen Notaufnahme mit Zeichen eines akuten Hinterwandinfarktes mit ST-Streckenhebungen in Ableitung II, III, aVF (Brustwandableitungen nicht gezeigt). Uhrzeit: 02:40. Daraufhin Verlegung wieder mit dem Rettungsdienst mit Notarztbegleitung in ein tertiäres Zentrum zur primären PCI, die mit einer mindestens 90-minütigen Verzögerung aufgrund der initialen Fehleinweisung erfolgreich durchgeführt wird.
 
EKG-Beispiel
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Abbildung 3: EKG-Beispiel
Exemplarischer Fall: 79-jährige Patientin mit Synkope und vegetativer Begleitsymptomatik. a) Durch den Rettungsdienst Ableitung eines 1-Kanal- EKG-Streifens mit Nachweis einer Sinusbradykardie. Kein Nachweis von ST-Streckenhebungen. Uhrzeit: 02:14. Unter der Verdachtsdiagnose "Synkope bei bradykarden Herzrhythmusstörungen" Einweisung in ein Krankenhaus der Regelversorgung ohne Herzkatheterlabor. b) 12-Kanal-EKG, angefertigt in der dortigen Notaufnahme mit Zeichen eines akuten Hinterwandinfarktes mit ST-Streckenhebungen in Ableitung II, III, aVF (Brustwandableitungen nicht gezeigt). Uhrzeit: 02:40. Daraufhin Verlegung wieder mit dem Rettungsdienst mit Notarztbegleitung in ein tertiäres Zentrum zur primären PCI, die mit einer mindestens 90-minütigen Verzögerung aufgrund der initialen Fehleinweisung erfolgreich durchgeführt wird.
 
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