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Dia-Präsentation von Solvay Pharma aus dem Jahr 2003
Medikamentöse Prävention des plötzlichen Herztodes (21 Abbildungen)
Übersicht
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Zum ersten Bild Abb. 5: Plötzlicher Herztod – Definition (I) Abb. 6: Plötzlicher Herztod – Definition (II) Abb. 7: Plötzlicher Herztod – Epidemiologie Aktuelles Bild - Abb. 8: Plötzlicher Herztod – Pathophysiologie - Pathophysiologie und Epidemiologie des Plötzlichen Herztodes Abb. 9: Plötzlicher Herztod – Inzidenz nach Risikogruppen Abb. 10: Plötzlicher Herztod – Risikofaktoren - Unabhängige Prädiktorwerte für die 2-Jahres-Mortalität bei Post-MI-Patienten, die die ersten 45 Tage überlebt haben Abb. 11: Herzfrequenz-Variabilität Zum letzten Bild
Abbildung 8: Plötzlicher Herztod – Pathophysiologie - Pathophysiologie und Epidemiologie des Plötzlichen Herztodes
Der plötzliche Herztod kann aus vielen Ursachen resultieren. Die typische pathophysiologische Kaskade tödlicher Arrhythmien verläuft von ventrikulärer Tachykardie über Kammerflimmern zur Asystole. Ventrikuläre Tachyarrhythmien entstehen häufig aus akuten myokardialen Ischämien heraus oder resultieren aus dem anatomischen Substrat, meist den Narben früherer Infarkte ohne akute Ischämie. Diese Ursachen interagieren z. B. mit elektrophysiologischen Abnormitäten, hämodynamischen Schwankungen, neurochemischen und neurophysiologischen Faktoren und Umwelteinflüssen in einem komplexen Geschehen, das schließlich zum Plötzlichen Herztod führt. In etwa 80 % der Fälle sind strukturelle Abnormitäten am Herzen oder im Bereich der Koronararterien Ursache der tödlichen Arrhythmien. In 10 – 15 % der Fälle sind es kongestive oder hypertrophische Kardiomyopathien, die dem tödlichen Geschehen zugrunde liegen. Sonstige Ursachen wie angeborene Defekte der an der Erregungsleitung beteiligten Ionenkanäle sind für weniger als 5 % der Fälle verantwortlich. Huikuri H V, Castellanos A, Myerburg R J: Sudden Death due to cardiac arrhythmias. N Engl J Med 2001; 345: 1473 - 1482
 
Plötzlicher Herztod – Pathophysiologie - Pathophysiologie und Epidemiologie des Plötzlichen Herztodes
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Abbildung 8: Plötzlicher Herztod – Pathophysiologie - Pathophysiologie und Epidemiologie des Plötzlichen Herztodes
Der plötzliche Herztod kann aus vielen Ursachen resultieren. Die typische pathophysiologische Kaskade tödlicher Arrhythmien verläuft von ventrikulärer Tachykardie über Kammerflimmern zur Asystole. Ventrikuläre Tachyarrhythmien entstehen häufig aus akuten myokardialen Ischämien heraus oder resultieren aus dem anatomischen Substrat, meist den Narben früherer Infarkte ohne akute Ischämie. Diese Ursachen interagieren z. B. mit elektrophysiologischen Abnormitäten, hämodynamischen Schwankungen, neurochemischen und neurophysiologischen Faktoren und Umwelteinflüssen in einem komplexen Geschehen, das schließlich zum Plötzlichen Herztod führt. In etwa 80 % der Fälle sind strukturelle Abnormitäten am Herzen oder im Bereich der Koronararterien Ursache der tödlichen Arrhythmien. In 10 – 15 % der Fälle sind es kongestive oder hypertrophische Kardiomyopathien, die dem tödlichen Geschehen zugrunde liegen. Sonstige Ursachen wie angeborene Defekte der an der Erregungsleitung beteiligten Ionenkanäle sind für weniger als 5 % der Fälle verantwortlich. Huikuri H V, Castellanos A, Myerburg R J: Sudden Death due to cardiac arrhythmias. N Engl J Med 2001; 345: 1473 - 1482
 
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