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Dia-Präsentation von Solvay Pharma aus dem Jahr 2003
Eprosartan (65 Abbildungen)
Übersicht
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Zum ersten Bild Abb. 8: Trough To Peak-Ratio für Eprosartan 1 x täglich Abb. 9: Eprosartan – Metabolische Auswirkungen Abb. 10: Medikamentöse Wechselwirkungen Aktuelles Bild - Abb. 11: Cytochrom P450 Abb. 12: Hemmung der sympathikusgesteuerten Blutdrucksteigerung durch Eprosartan Abb. 13: Hemmung der sympathikusgesteuerten Blutdrucksteigerung durch AT1-Blocker Abb. 14: Hemmung der sympathikusgesteuerten Blutdrucksteigerung durch AT1-Blocker Zum letzten Bild
Abbildung 11: Cytochrom P450
Die Cytochrom P450-Monooxygenasen sind eine Gruppe von Enzymen, die unter anderem eine wichtige Rolle bei der Detoxifikation von Fremdstoffen (Xenobiotika) im Körper spielen. Lipophile Xenobiotika, die sich leicht in Geweben anreichern können, werden durch die Cytochrom P450-Enzyme hydroxyliert, d. h. durch Einfügen eines polaren Sauerstoffatoms wasserlöslich (hydrophil) gemacht. Dadurch können die entsprechenden Substanzen leichter mit Urin und Faeces ausgeschieden werden. Der Abbau und die Exkretion vieler Medikamente hängen entscheidend von der Aktivität des Cytochrom P450-Enzymsystems der Leber ab. Ist dieses durch Pharmaka wie z.B. Ketoconazol oder Fluconazol blockiert, ändert sich die Pharmakokinetik der Medikamente dramatisch. Zudem kann eine starke Belastung des Cytochrom P450-Systems durch Pharmaka die Detoxifikation von Genussgiften wie Ethanol beeinträchtigen. Eprosartan wird nicht durch das Cytochrom P450-Enzymsystem verstoffwechselt. Daher sind Wechselwirkungen mit anderen Substanzen in der Leber sehr unwahrscheinlich und die metabolische Belastung des Organismus ist geringer als bei anderen AT1-Blockern, die durch das Cytochrom-P450-Enzymsystem metabolisiert werden.
 
Cytochrom P450
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Abbildung 11: Cytochrom P450
Die Cytochrom P450-Monooxygenasen sind eine Gruppe von Enzymen, die unter anderem eine wichtige Rolle bei der Detoxifikation von Fremdstoffen (Xenobiotika) im Körper spielen. Lipophile Xenobiotika, die sich leicht in Geweben anreichern können, werden durch die Cytochrom P450-Enzyme hydroxyliert, d. h. durch Einfügen eines polaren Sauerstoffatoms wasserlöslich (hydrophil) gemacht. Dadurch können die entsprechenden Substanzen leichter mit Urin und Faeces ausgeschieden werden. Der Abbau und die Exkretion vieler Medikamente hängen entscheidend von der Aktivität des Cytochrom P450-Enzymsystems der Leber ab. Ist dieses durch Pharmaka wie z.B. Ketoconazol oder Fluconazol blockiert, ändert sich die Pharmakokinetik der Medikamente dramatisch. Zudem kann eine starke Belastung des Cytochrom P450-Systems durch Pharmaka die Detoxifikation von Genussgiften wie Ethanol beeinträchtigen. Eprosartan wird nicht durch das Cytochrom P450-Enzymsystem verstoffwechselt. Daher sind Wechselwirkungen mit anderen Substanzen in der Leber sehr unwahrscheinlich und die metabolische Belastung des Organismus ist geringer als bei anderen AT1-Blockern, die durch das Cytochrom-P450-Enzymsystem metabolisiert werden.
 
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