Krause und Pachernegg
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Dia-Präsentation von Solvay Pharma aus dem Jahr 2003
Eprosartan (65 Abbildungen)
Übersicht
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Zum ersten Bild Abb. 58: Nutzen konsequenter antihypertensiver Therapie Abb. 59: Anforderungen an eine optimierte Hypertonie-Therapie Abb. 60: STARLET – Rationale Abb. 61: STARLET – Patientenkollektiv Abb. 62: ALLHAT – Reduktion der Schlaganfall-Inzidenz Aktuelles Bild - Abb. 63: ANBP 2 – Blutdrucksenkung Abb. 64: ANBP2 – Endpunkte Abb. 65: Hypertonie und Demenz
Abbildung 63: ANBP 2 – Blutdrucksenkung
In die nach dem PROBE-Design durchgeführten ANBP2-Studie (Second Australian National Blood Pressure Study) wurden 6.083 Hypertoniker im Alter zwischen 65 und 84 Jahren aus 1.594 Arztpraxen eingeschlossen. Zielvorgabe für die Prüfärzte war eine Reduktion des systolischen Blutdrucks um mindestens 20 mmHg auf unter 160 mmHg und -sofern durch den Patienten toleriert- eine weitere Reduktion auf unter 140 mmHg. Der diastolische Blutdruck sollte um mindestens 10 mmHg unter 90 mmHg und wenn möglich unter 80 mmHg gesenkt werden. Als Initialtherapie wurden Enalapril bzw. Hydrochlorothiazid empfohlen, die Wahl das ACE-Hemmers bzw. Diuretikums blieb aber dem behandelnden Arzt überlassen, ebenso die Auswahl der Kombinationspartner. Die mittlere Follow up-Dauer betrug 4,1 Jahre. Die Blutdrucksenkung in beiden Behandlungsarmen war vergleichbar und erreichte bei Studienende im Durchschnitt 26/12 mmHg. Für den primären Endpunkt (alle kardiovaskulären Ereignisse und Gesamtmortalität) wurde unter dem ACE-Hemmer im Vergleich zum Diuretikum eine relative Risikoreduktion um 11 % erzielt (95 % KI, 21-0, p = 0,05). Hinsichtlich der Reduktion der Schlaganfälle war das Ergebnis uneinheitlich. Tödliche Schlaganfälle wurden durch das Diuretikum signifikant häufiger verhindert (Hazard ratio 1,91 [95 % KI 1,04-3,50], p = 0,04). Für nicht tödliche Schlaganfälle waren die Fallzahlen hingegen nahezu identisch (Hazard ratio 0,93 [95 % KI 0,70-1,26], p = 0,65). Wing, L M H, Reid, C M, Ryan P et al.: A comparison of outcomes with angiotensin-converting-enzyme inhibitors and diuretics for hypertension in the elderly. NEJM 2003; 348: 583 - 592
 
ANBP 2 – Blutdrucksenkung
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Abbildung 63: ANBP 2 – Blutdrucksenkung
In die nach dem PROBE-Design durchgeführten ANBP2-Studie (Second Australian National Blood Pressure Study) wurden 6.083 Hypertoniker im Alter zwischen 65 und 84 Jahren aus 1.594 Arztpraxen eingeschlossen. Zielvorgabe für die Prüfärzte war eine Reduktion des systolischen Blutdrucks um mindestens 20 mmHg auf unter 160 mmHg und -sofern durch den Patienten toleriert- eine weitere Reduktion auf unter 140 mmHg. Der diastolische Blutdruck sollte um mindestens 10 mmHg unter 90 mmHg und wenn möglich unter 80 mmHg gesenkt werden. Als Initialtherapie wurden Enalapril bzw. Hydrochlorothiazid empfohlen, die Wahl das ACE-Hemmers bzw. Diuretikums blieb aber dem behandelnden Arzt überlassen, ebenso die Auswahl der Kombinationspartner. Die mittlere Follow up-Dauer betrug 4,1 Jahre. Die Blutdrucksenkung in beiden Behandlungsarmen war vergleichbar und erreichte bei Studienende im Durchschnitt 26/12 mmHg. Für den primären Endpunkt (alle kardiovaskulären Ereignisse und Gesamtmortalität) wurde unter dem ACE-Hemmer im Vergleich zum Diuretikum eine relative Risikoreduktion um 11 % erzielt (95 % KI, 21-0, p = 0,05). Hinsichtlich der Reduktion der Schlaganfälle war das Ergebnis uneinheitlich. Tödliche Schlaganfälle wurden durch das Diuretikum signifikant häufiger verhindert (Hazard ratio 1,91 [95 % KI 1,04-3,50], p = 0,04). Für nicht tödliche Schlaganfälle waren die Fallzahlen hingegen nahezu identisch (Hazard ratio 0,93 [95 % KI 0,70-1,26], p = 0,65). Wing, L M H, Reid, C M, Ryan P et al.: A comparison of outcomes with angiotensin-converting-enzyme inhibitors and diuretics for hypertension in the elderly. NEJM 2003; 348: 583 - 592
 
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