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Madersbacher H
Neurogene Harninkontinenz infolge Sphinkterdysfunktion
Journal für Urologie und Urogynäkologie 2004; 11 (Sonderheft 5) (Ausgabe für Österreich): 12-13

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Aktuelles Bild - Abb. 1: Neurogene Dysfunktion - Läsionsmuster
Abbildung 1: Neurogene Dysfunktion - Läsionsmuster
Neurogene Läsionen des unteren Harntraktes treffen im allgemeinen sowohl den Detrusor als auch den Sphinkter. Die betroffenen Strukturen können mit Hyperaktivität oder mit Proaktivität (Akontraktilität) reagieren; Detrusor und Sphinkter können gleichartig betroffen sein, z. B. hyperaktiver Detrusor in Kombination mit hyperaktivem Sphinkter, die Läsionsmuster von Destrusor und Sphinkter können jedoch auch unterschiedlich sein, z. B. wird der Detrusor hyperaktiv und der Sphinkter hypoaktiv, mitunter bleibt der Detrusor oder der Sphinkter von der Nervenläsion ausgespart. Daraus ergeben sich 8 unterschiedliche Läsionsmuster mit unterschiedlichem Risiko für eine Schädigung des oberen Harntraktes und mit unterschiedlichen Behandlungsstrategien: Die dick ausgezogenen Strukturen symbolisieren Hyperaktivität, die dünn gezeichneten Hypoaktivität bzw. Akontraktilität, die grauen Strukturen symbolisieren normale Innervation und Funktionen.
 
Neurogene Dysfunktion - Läsionsmuster
Abbildung 1: Neurogene Dysfunktion - Läsionsmuster
Neurogene Läsionen des unteren Harntraktes treffen im allgemeinen sowohl den Detrusor als auch den Sphinkter. Die betroffenen Strukturen können mit Hyperaktivität oder mit Proaktivität (Akontraktilität) reagieren; Detrusor und Sphinkter können gleichartig betroffen sein, z. B. hyperaktiver Detrusor in Kombination mit hyperaktivem Sphinkter, die Läsionsmuster von Destrusor und Sphinkter können jedoch auch unterschiedlich sein, z. B. wird der Detrusor hyperaktiv und der Sphinkter hypoaktiv, mitunter bleibt der Detrusor oder der Sphinkter von der Nervenläsion ausgespart. Daraus ergeben sich 8 unterschiedliche Läsionsmuster mit unterschiedlichem Risiko für eine Schädigung des oberen Harntraktes und mit unterschiedlichen Behandlungsstrategien: Die dick ausgezogenen Strukturen symbolisieren Hyperaktivität, die dünn gezeichneten Hypoaktivität bzw. Akontraktilität, die grauen Strukturen symbolisieren normale Innervation und Funktionen.
 
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