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Pürerfellner H
Medikamentöse und alternative Konzepte zur Behandlung von Vorhofflimmern: Neuere Klasse-III-Antiarrhythmika, Hybridtherapien (Kardioversion-Defibrillation, Ablation, Pacing)
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2004; 11 (Supplementum E - Forum Rhythmologie): 3-14

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Abb. 1: Dofetilid - Dosis Aktuelles Bild - Abb. 2: Vorhofflimmern - Aktionspotential Abb. 3: Vorhofflattern - EKG Abb. 4: Arrhythmie-Last - Arrhythmie-Häufigkeit Abb. 5: Arrhythmie-Last - Lebensqualität
Abbildung 2a-c: Vorhofflimmern - Aktionspotential
A: Vorhofflimmern und Aktionspotential (AP) des Herzens: Das AP bei einer Zyklusslänge von 2000 und 500 ms eines normalen rechten Vorhofendokards (Abbildung links) und das eines chronisch flimmernden Hundes. Beachte die kürzere Aktionspotentialdauer bei letzterem und die stets gleiche Aktionspotentialdauer bei wechselnden Frequenzen. B: Aktionspotentialdauer bis zu 50 % der Repolarisation im Endokard eines normalen (gefüllte Fläche) und flimmernden (offener Kreis) Vorhofs (am Hunde-Modell). Links: die Zykluslänge steigert sich abrupt von 500 auf 1500 ms. Beachte die initiale Verlängerung der Aktionspotentialdauer, danach die Verkürzung, und dann die graduelle Verlängerung. Zu jedem Zeitpunkt ist die Aktionspotentialdauer des flimmernden Vorhofs kürzer als die Aktionspotentialdauer des Kontrollherzens. Rechts: die Zykluslänge verkürzt sich abrupt von 1500 auf 500 ms. Beachte die markant kürzere und abgeschwächtere Aktionspotentialdauer beim Vorhofflimmern. Dadurch kommt es mit Einsetzen des Vorhofflimmerns zu einer abnormen Frequenzadaptation. C: Die gleiche Population aber nach der Behandlung mit dem SR Kalziumfreisetzungsblocker Ryanodine. Beachte daß bei beiden unterschiedlichen Zykluslängen die Frühphase der Frequenzadaptierung durch Ryanodine blockiert wird. Die Spätphase bleibt intakt. Das zeigt die Wichtigkeit von Kalzium freisetzenden Mechanismen bei der Bestimmung der Frequenz-Adaptation sowohl im normalen als auch im flimmernden Vorhof. Modifiziert aus [32]
 
Abbildung 2a

Vorhofflimmern - Aktionspotential
Abbildung 2b

Vorhofflimmern - Aktionspotential
Abbildung 2c

Vorhofflimmern - Aktionspotential
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Abbildung 2a-c: Vorhofflimmern - Aktionspotential
A: Vorhofflimmern und Aktionspotential (AP) des Herzens: Das AP bei einer Zyklusslänge von 2000 und 500 ms eines normalen rechten Vorhofendokards (Abbildung links) und das eines chronisch flimmernden Hundes. Beachte die kürzere Aktionspotentialdauer bei letzterem und die stets gleiche Aktionspotentialdauer bei wechselnden Frequenzen. B: Aktionspotentialdauer bis zu 50 % der Repolarisation im Endokard eines normalen (gefüllte Fläche) und flimmernden (offener Kreis) Vorhofs (am Hunde-Modell). Links: die Zykluslänge steigert sich abrupt von 500 auf 1500 ms. Beachte die initiale Verlängerung der Aktionspotentialdauer, danach die Verkürzung, und dann die graduelle Verlängerung. Zu jedem Zeitpunkt ist die Aktionspotentialdauer des flimmernden Vorhofs kürzer als die Aktionspotentialdauer des Kontrollherzens. Rechts: die Zykluslänge verkürzt sich abrupt von 1500 auf 500 ms. Beachte die markant kürzere und abgeschwächtere Aktionspotentialdauer beim Vorhofflimmern. Dadurch kommt es mit Einsetzen des Vorhofflimmerns zu einer abnormen Frequenzadaptation. C: Die gleiche Population aber nach der Behandlung mit dem SR Kalziumfreisetzungsblocker Ryanodine. Beachte daß bei beiden unterschiedlichen Zykluslängen die Frühphase der Frequenzadaptierung durch Ryanodine blockiert wird. Die Spätphase bleibt intakt. Das zeigt die Wichtigkeit von Kalzium freisetzenden Mechanismen bei der Bestimmung der Frequenz-Adaptation sowohl im normalen als auch im flimmernden Vorhof. Modifiziert aus [32]
 
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