Krause und Pachernegg
Verlag für Medizin und Wirtschaft
Artikel   Bilder   Volltext

Mobile Version
A-  |   A  |   A+
Werbung
 
Dia-Präsentation von Merck Gesellschaft mbH
DETAIL (Diabetics Exposed to Telmisartan and Enalapril)-Studie (41 Abbildungen)
Übersicht
Gesamtpräsentation zum Download (rechte Maustaste und "Ziel speichern unter..." klicken)


Abb. 0: FÜR ÖSTERREICH: Weitere Informationen: Merck Gesellschaft mbH, Zimbagasse 5, 1147 Wien, Tel.: 01/576 00-0 Abb. 1: DETAIL-Studie Abb. 2: Angiotensin II - Nephropathie Aktuelles Bild - Abb. 3: Diabetische Nephropathie - Verlauf Abb. 4: Nephropathie - Stadien Abb. 5: Diabetische Nephropathie - Folgen Abb. 6: Nephropathie - RAS-Blocker Zum letzten Bild
Abbildung 3: Diabetische Nephropathie - Verlauf
Wann genau eine Typ-II-Diabetes beginnt, ist oft schwer zu bestimmen. Die klinische Diagnose erfolgt meist Jahre später [1]. Bis dahin ist vielleicht schon eine Hypertonie, Nephropathie und kardiovaskuläre Erkrankung entstanden [2–4]. In etwa 40 % aller neu diagnostizierten Fälle von Typ-II-Diabetes hat sich bereits eine Hypertonie entwickelt [3]. Erhöhter systolischer Blutdruck beschleunigt den Verlauf von diabetischen (Typ II) Nephropathien [5]. Ein wesentliches Behandlungsziel muss darin bestehen, dass das Fortschreiten der Erkrankung hin zum terminalen Nierenversagen verhindert oder zumindest verlangsamt wird. Wirksame Blutdrucksenkung bei hypertensiven Diabetikern beeinflusst eine eventuell vorhandene Mikroalbuminurie günstig und verlangsamt das Fortschreiten der Nephropathie [6, 7]. Diabetische Nephropathie umfasst drei Stadien: 1. Mikroalbuminurie (Harnausscheidung von Albumin: 30–300 mg/die bzw. 20–200 µg/min), 2. Makroalbuminurie oder Proteinurie (> 300 mg/die bzw. 200 µg/min) und 3. terminales Nierenversagen [1]. Mikroalbuminurie ist als erstes klinisches Signal einer diabetischen Nierenschädigung sowie als Vorbote einer progressiven Nephropathie zu werten.8 Patienten mit Mikroalbuminurie haben außerdem ein erhöhtes Risiko von kardiovaskulären Erkrankungen. Makroalbuminurie zeigt an, dass bereits eine beträchtliche diabetische Nephropathie vorliegt und mit einer Verschlechterung der Nierenfunktion zu rechnen ist. Zu den Risikofaktoren für das Entstehen einer diabetischen (Typ II) Nephropathie zählen die ethnische Zugehörigkeit (Häufung unter den australischen Ureinwohnern, Maori, Afro-Amerikanern, Mexikanern sowie manchen Indianerstämmen, insbesondere den Pima-Indianern), das Geschlecht (höheres Risiko bei männlichen als bei weiblichen Afro-Amerikanern), Hypertonie, Nierenerkrankungen in der Familie, Nikotinkonsum, schlechte diabetische Einstellung sowie Hypercholesterinämie [9–11]. Wenn bereits strukturelle Veränderungen eingetreten sind und nichts unternommen wird, sinkt die glomeruläre Filtrationsrate (GFR) kontinuierlich ab, bis das Stadium der terminalen Niereninsuffizienz erreicht ist und eine Dialyse erforderlich wird [1]. 1. Grundy SM et al. Diabetes and cardiovascular disease: a statement for healthcare professionals from the American Heart Association. Circulation. 1999;100: 1134–1146. 2. Mogensen CE, et al. Blood pressure elevation versus abnormal albuminuria in the genesis and prediction of renal disease in diabetes. Diabetes Care 1992; 15: 1192–1204.   3. The Hypertension in Diabetes Study Group. Hypertension in Diabetes Study (HDS): 1. Prevalence of hypertension in newly presenting type 2 diabetic patients and the association with risk factors for cardiovascular and diabetic complications. J Hypertens 1993; 11: 309–317. 4. American Diabetes Association. Screening for diabetes (position statement). Diabetes Care 2001; 24(Suppl 1): S21–S24. 5. Gall MA, et al. The course of kidney function in type 2 (non-insulin-dependent) diabetic patients with diabetic nephropathy. Diabetologia 1993; 36: 1071–1078.  6. Parving HH. Initiation and progression of diabetic nephropathy. N Engl J Med 1996; 335: 1682–1683. 7. Ravid M, et al. Long-term stabilizing effect of angiotensin-converting enzyme inhibition on plasma creatinine and on proteinuria in normotensive type II diabetic patients. Ann Intern Med 1993; 118: 577–581. 8. Keane WF, Eknoyan G. Proteinuria, albuminuria, risk, assessment, detection, elimination (PARADE): a position paper of the National Kidney Foundation. Am J Kidney Dis 1999; 33: 1004–1010. 9. Ritz E, Stefanski A. Endocrine disturbances of calcium metabolism in uremia: renal causes and systemic consequences. Kidney Int 1996; 49: 1765–1768. 10. Bretzel RG. Effects of antihypertensive drugs on renal function in patients with diabetic nephropathy. Am J Hypertens. 199; 10(9 Pt 2): 208S–217S. 11. Ismail A, et al. The role of infection in atherosclerosis and coronary artery disease: a new therapeutic target. Heart Dis 1999; 1: 233–240. 
 
Diabetische Nephropathie - Verlauf
Vorheriges Bild Nächstes Bild   


Abbildung 3: Diabetische Nephropathie - Verlauf
Wann genau eine Typ-II-Diabetes beginnt, ist oft schwer zu bestimmen. Die klinische Diagnose erfolgt meist Jahre später [1]. Bis dahin ist vielleicht schon eine Hypertonie, Nephropathie und kardiovaskuläre Erkrankung entstanden [2–4]. In etwa 40 % aller neu diagnostizierten Fälle von Typ-II-Diabetes hat sich bereits eine Hypertonie entwickelt [3]. Erhöhter systolischer Blutdruck beschleunigt den Verlauf von diabetischen (Typ II) Nephropathien [5]. Ein wesentliches Behandlungsziel muss darin bestehen, dass das Fortschreiten der Erkrankung hin zum terminalen Nierenversagen verhindert oder zumindest verlangsamt wird. Wirksame Blutdrucksenkung bei hypertensiven Diabetikern beeinflusst eine eventuell vorhandene Mikroalbuminurie günstig und verlangsamt das Fortschreiten der Nephropathie [6, 7]. Diabetische Nephropathie umfasst drei Stadien: 1. Mikroalbuminurie (Harnausscheidung von Albumin: 30–300 mg/die bzw. 20–200 µg/min), 2. Makroalbuminurie oder Proteinurie (> 300 mg/die bzw. 200 µg/min) und 3. terminales Nierenversagen [1]. Mikroalbuminurie ist als erstes klinisches Signal einer diabetischen Nierenschädigung sowie als Vorbote einer progressiven Nephropathie zu werten.8 Patienten mit Mikroalbuminurie haben außerdem ein erhöhtes Risiko von kardiovaskulären Erkrankungen. Makroalbuminurie zeigt an, dass bereits eine beträchtliche diabetische Nephropathie vorliegt und mit einer Verschlechterung der Nierenfunktion zu rechnen ist. Zu den Risikofaktoren für das Entstehen einer diabetischen (Typ II) Nephropathie zählen die ethnische Zugehörigkeit (Häufung unter den australischen Ureinwohnern, Maori, Afro-Amerikanern, Mexikanern sowie manchen Indianerstämmen, insbesondere den Pima-Indianern), das Geschlecht (höheres Risiko bei männlichen als bei weiblichen Afro-Amerikanern), Hypertonie, Nierenerkrankungen in der Familie, Nikotinkonsum, schlechte diabetische Einstellung sowie Hypercholesterinämie [9–11]. Wenn bereits strukturelle Veränderungen eingetreten sind und nichts unternommen wird, sinkt die glomeruläre Filtrationsrate (GFR) kontinuierlich ab, bis das Stadium der terminalen Niereninsuffizienz erreicht ist und eine Dialyse erforderlich wird [1]. 1. Grundy SM et al. Diabetes and cardiovascular disease: a statement for healthcare professionals from the American Heart Association. Circulation. 1999;100: 1134–1146. 2. Mogensen CE, et al. Blood pressure elevation versus abnormal albuminuria in the genesis and prediction of renal disease in diabetes. Diabetes Care 1992; 15: 1192–1204.   3. The Hypertension in Diabetes Study Group. Hypertension in Diabetes Study (HDS): 1. Prevalence of hypertension in newly presenting type 2 diabetic patients and the association with risk factors for cardiovascular and diabetic complications. J Hypertens 1993; 11: 309–317. 4. American Diabetes Association. Screening for diabetes (position statement). Diabetes Care 2001; 24(Suppl 1): S21–S24. 5. Gall MA, et al. The course of kidney function in type 2 (non-insulin-dependent) diabetic patients with diabetic nephropathy. Diabetologia 1993; 36: 1071–1078.  6. Parving HH. Initiation and progression of diabetic nephropathy. N Engl J Med 1996; 335: 1682–1683. 7. Ravid M, et al. Long-term stabilizing effect of angiotensin-converting enzyme inhibition on plasma creatinine and on proteinuria in normotensive type II diabetic patients. Ann Intern Med 1993; 118: 577–581. 8. Keane WF, Eknoyan G. Proteinuria, albuminuria, risk, assessment, detection, elimination (PARADE): a position paper of the National Kidney Foundation. Am J Kidney Dis 1999; 33: 1004–1010. 9. Ritz E, Stefanski A. Endocrine disturbances of calcium metabolism in uremia: renal causes and systemic consequences. Kidney Int 1996; 49: 1765–1768. 10. Bretzel RG. Effects of antihypertensive drugs on renal function in patients with diabetic nephropathy. Am J Hypertens. 199; 10(9 Pt 2): 208S–217S. 11. Ismail A, et al. The role of infection in atherosclerosis and coronary artery disease: a new therapeutic target. Heart Dis 1999; 1: 233–240. 
 
copyright © 2003–2017 Krause & Pachernegg GmbH | Sitemap | Impressum
 
Werbung