Krause und Pachernegg
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Dia-Präsentation von Merck Gesellschaft mbH
DETAIL (Diabetics Exposed to Telmisartan and Enalapril)-Studie (41 Abbildungen)
Übersicht
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Zum ersten Bild Abb. 11: ACE-Hemmer - AT1-Rezeptorblocker Abb. 12: DETAIL-Studie - Eckdaten Abb. 13: DETAIL-Studie - Studienziele Aktuelles Bild - Abb. 14: Glomeruläre Filtrationsrate Abb. 15: DETAIL-Studie - Studiendesign Abb. 16: DETAIL-Studie - Einschlußkriterien Abb. 17: DETAIL-Studie - Auschlußkriterien Zum letzten Bild
Abbildung 14: Glomeruläre Filtrationsrate
Die GFR gibt Aufschluss über die gesamte Filtrationsrate sowie die funktionsgerechte Masse der Nieren [1]. Bei schlechten GFR-Werten erhöht sich das Risiko von kardiovaskulären Erkrankungen [2–4]. Die GFR korreliert nur schwach mit Albuminurie (einem weiteren gängigen Indikator für Nephropathien). Die Informationen, die aus diesen beiden Parametern über den Schweregrad von Nierenkrankheiten gewonnen werden, sind also voneinander unabhängig [5]. Zwar lässt sich die GFR auch von den Serum-Kreatinin-Werten ableiten, wirklich genaue Resultate erhält man aber nur, indem man die Clearance einer trägen Substanz aus dem Harn misst [1]. Um zuverlässig zu ermitteln, wie schnell sich die GFR verschlechtert, ist also Genauigkeit und Präzision erforderlich. Die Messungen sollten hierzu alle 6–12 Monate wiederholt werden, der Beobachtungszeitraum sollte nicht unter 2 Jahren liegen [6]. Bis dahin war die GFR noch nie als primäres Zielkriterium für Behandlungen mit AT1-Rezeptorblockern herangezogen worden, weil das hierzu erforderliche Studiendesign technisch überaus anspruchsvoll ist. 1. National Kidney Foundation. K/DOQI clinical practice guidelines for chronic kidney disease: evaluation, classification, and stratification. Am J Kidney Dis 2002;39 (2 Suppl 1): S1–S266. 2. Hostetter, TH. Chronic kidney disease predicts cardiovascular disease. N Engl J Med 2004; 351: 1344. 3. Go AS, et al. Chronic kidney disease and the risks of death, cardiovascular events, and hospitalization. N Engl J Med 2004; 351: 1296–1306. 4. Anavekar NS, et al. Relation between renal dysfunction and cardiovascular outcomes after myocardial infarction. N Engl J Med 2004; 351: 1285–1295. 5. MacIsaac RJ, et al. Nonalbuminuric renal insufficiency in type 2 diabetes. Diabetes Care 2004; 27: 195–200. 6. Levey AS, et al. Assessing the progression of renal disease in clinical studies: effects of duration of follow-up and regression to the mean: Modification of Diet in Renal Disease (MDRD) Study Group. J Am Soc Nephrol 1991; 1: 1087–1094.
 
Glomeruläre Filtrationsrate
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Abbildung 14: Glomeruläre Filtrationsrate
Die GFR gibt Aufschluss über die gesamte Filtrationsrate sowie die funktionsgerechte Masse der Nieren [1]. Bei schlechten GFR-Werten erhöht sich das Risiko von kardiovaskulären Erkrankungen [2–4]. Die GFR korreliert nur schwach mit Albuminurie (einem weiteren gängigen Indikator für Nephropathien). Die Informationen, die aus diesen beiden Parametern über den Schweregrad von Nierenkrankheiten gewonnen werden, sind also voneinander unabhängig [5]. Zwar lässt sich die GFR auch von den Serum-Kreatinin-Werten ableiten, wirklich genaue Resultate erhält man aber nur, indem man die Clearance einer trägen Substanz aus dem Harn misst [1]. Um zuverlässig zu ermitteln, wie schnell sich die GFR verschlechtert, ist also Genauigkeit und Präzision erforderlich. Die Messungen sollten hierzu alle 6–12 Monate wiederholt werden, der Beobachtungszeitraum sollte nicht unter 2 Jahren liegen [6]. Bis dahin war die GFR noch nie als primäres Zielkriterium für Behandlungen mit AT1-Rezeptorblockern herangezogen worden, weil das hierzu erforderliche Studiendesign technisch überaus anspruchsvoll ist. 1. National Kidney Foundation. K/DOQI clinical practice guidelines for chronic kidney disease: evaluation, classification, and stratification. Am J Kidney Dis 2002;39 (2 Suppl 1): S1–S266. 2. Hostetter, TH. Chronic kidney disease predicts cardiovascular disease. N Engl J Med 2004; 351: 1344. 3. Go AS, et al. Chronic kidney disease and the risks of death, cardiovascular events, and hospitalization. N Engl J Med 2004; 351: 1296–1306. 4. Anavekar NS, et al. Relation between renal dysfunction and cardiovascular outcomes after myocardial infarction. N Engl J Med 2004; 351: 1285–1295. 5. MacIsaac RJ, et al. Nonalbuminuric renal insufficiency in type 2 diabetes. Diabetes Care 2004; 27: 195–200. 6. Levey AS, et al. Assessing the progression of renal disease in clinical studies: effects of duration of follow-up and regression to the mean: Modification of Diet in Renal Disease (MDRD) Study Group. J Am Soc Nephrol 1991; 1: 1087–1094.
 
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