Krause und Pachernegg
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Dia-Präsentation von Merck Gesellschaft mbH
DETAIL (Diabetics Exposed to Telmisartan and Enalapril)-Studie (41 Abbildungen)
Übersicht
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Zum ersten Bild Abb. 34: Telmisartan - AT1-Rezeptorblocker Abb. 35: AT1-Rezeptorblocker - Renoprotektive Effekte Abb. 36: GFR - Renoprotektive Behandlung Abb. 37: GFR - Kardiovaskuläre Vorfälle Abb. 38: DETAIL-Studie - Diskussion - Mortalität Aktuelles Bild - Abb. 39: DETAIL-Studie - Unbedenklichkeit Abb. 40: DETAIL-Studie - Zusammenfassung Abb. 41: DETAIL-Studie - Schlußfolgerung
Abbildung 39: DETAIL-Studie - Unbedenklichkeit
Alle Teilnehmer an der DETAIL-Studie waren vor Studienbeginn mindestens 3 Monate lang mit ACE-Hemmern behandelt worden. Mit Unverträglichkeiten gegen ACE-Hemmer war daher nicht zu rechnen. Die größere Zahl an Studienabbrüchen in der Enalapril-Gruppe erklärt sich vermutlich aus dem Umstand, dass ACE-Hemmer insgesamt weniger gut vertragen werden als AT1-Rezeptorblocker [1]. Husten ist ein häufiger Nebeneffekt von ACE-Hemmern, der die Therapietreue der Patienten negativ beeinflusst. In zwei Vergleichsstudien zu Telmisartan und Enalapril, bei denen die Patienten nicht im Hinblick darauf vorselektiert wurden, ob sie ACE-Hemmer vertragen, erwies sich Telmisartan als besser verträglich. In einer 12-wöchigen Studie an Patienten mit leichter bis mittelschwerer Hypertonie betrug die Häufigkeit von Husten mit Telmisartan 0,8 % und mit Enalapril 8,9 %; die Gesamtinzidenz aller unerwünschten Ereignisse lag für Telmisartan bei 29 % und für Enalapril bei 32 % [2]. In einer 12-wöchigen Studie an Patienten mit leichter bis mittelschwerer Hypertonie sowie mittelschwerem Nierenversagen kam es mit Telmisartan in 27 % und mit Enalapril in 46 % aller Fälle zu unerwünschten Ereignissen [3]. Fazit: Bei Typ-II-Diabetikern mit normaler Nierenfunktion bietet Telmisartan einen vergleichbaren Schutz wie Enalapril gegen den Rückgang der GFR. Telmisartan hat aber ein besseres Verträglichkeitsprofil, was die Therapietreue der Patienten positiv beeinflussen kann. 1. Esposti LD, et al. Pharmacoeconomics of antihypertensive drug treatment: an analysis of how long patients remain on various antihypertensive therapies. J Clin Hypertens 2004; 6: 76–84. 2. Amerena J, et al. ABPM comparison of the anti-hypertensive profiles of telmisartan and enalapril in patients with mild-to-moderate essential hypertension. J Int Med Res 2002;30: 543–552. 3. annedouche T, et al. Evaluation of the safety and efficacy of telmisartan and enalapril, with the potential addition of frusemide, in moderate-renal failure patients with mild-to-moderate hypertension. J Renin Angiotensin Aldosterone Syst 2001; 2: 246–254.
 
DETAIL-Studie - Unbedenklichkeit
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Abbildung 39: DETAIL-Studie - Unbedenklichkeit
Alle Teilnehmer an der DETAIL-Studie waren vor Studienbeginn mindestens 3 Monate lang mit ACE-Hemmern behandelt worden. Mit Unverträglichkeiten gegen ACE-Hemmer war daher nicht zu rechnen. Die größere Zahl an Studienabbrüchen in der Enalapril-Gruppe erklärt sich vermutlich aus dem Umstand, dass ACE-Hemmer insgesamt weniger gut vertragen werden als AT1-Rezeptorblocker [1]. Husten ist ein häufiger Nebeneffekt von ACE-Hemmern, der die Therapietreue der Patienten negativ beeinflusst. In zwei Vergleichsstudien zu Telmisartan und Enalapril, bei denen die Patienten nicht im Hinblick darauf vorselektiert wurden, ob sie ACE-Hemmer vertragen, erwies sich Telmisartan als besser verträglich. In einer 12-wöchigen Studie an Patienten mit leichter bis mittelschwerer Hypertonie betrug die Häufigkeit von Husten mit Telmisartan 0,8 % und mit Enalapril 8,9 %; die Gesamtinzidenz aller unerwünschten Ereignisse lag für Telmisartan bei 29 % und für Enalapril bei 32 % [2]. In einer 12-wöchigen Studie an Patienten mit leichter bis mittelschwerer Hypertonie sowie mittelschwerem Nierenversagen kam es mit Telmisartan in 27 % und mit Enalapril in 46 % aller Fälle zu unerwünschten Ereignissen [3]. Fazit: Bei Typ-II-Diabetikern mit normaler Nierenfunktion bietet Telmisartan einen vergleichbaren Schutz wie Enalapril gegen den Rückgang der GFR. Telmisartan hat aber ein besseres Verträglichkeitsprofil, was die Therapietreue der Patienten positiv beeinflussen kann. 1. Esposti LD, et al. Pharmacoeconomics of antihypertensive drug treatment: an analysis of how long patients remain on various antihypertensive therapies. J Clin Hypertens 2004; 6: 76–84. 2. Amerena J, et al. ABPM comparison of the anti-hypertensive profiles of telmisartan and enalapril in patients with mild-to-moderate essential hypertension. J Int Med Res 2002;30: 543–552. 3. annedouche T, et al. Evaluation of the safety and efficacy of telmisartan and enalapril, with the potential addition of frusemide, in moderate-renal failure patients with mild-to-moderate hypertension. J Renin Angiotensin Aldosterone Syst 2001; 2: 246–254.
 
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