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Fragen und Antworten
Gallowitsch HJ, Malle P
Nicht-invasive Bildgebung der KHE: Stellenwert der Myokardperfusionsszintigraphie im Kontext mit anderen invasiven und nicht-invasiven Methoden

Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2013; 20 (3-4): 76-84

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Keywords: KHEKoronare HerzerkrankungMPSMyokardperfusionsszintigraphiePrognoseermittlung


1. Welche Aussage zur Myokardperfusionsszintigraphie (MPS) trifft zu?
  • a. Die MPS erlaubt neben der Feststellung der Perfusionsverhältnisse des linksventrikulären Myokards auch die Beurteilung der myokardialen Wandbewegung, der myokardialen Wanddicke, des linksventrikulären Volumens und der linksventrikulären Auswurffraktion.
  • b. Die MPS sollte bei Patienten mit anhaltender oder wiederkehrender Angina pectoris nach vorangegangener Revaskularisation nicht durchgeführt werden.
  • c. Ökonomische Modelle zeigen, dass die MPS bei Patienten mit mittlerer Vortestwahrscheinlichkeit einer KHE eine kosteneffiziente Methode darstellt.



2. Welche Feststellung zur Prognoseermittlung mittels MPS trifft zu?
  • a. Meta-Analysen zeigen, dass das Risiko eines kardialen Infarkts oder kardial bedingten Todes bei Patienten mit stabiler Angina pectoris und unauffälligem MPS unter 1 %/Jahr liegt.
  • b. Die Häufigkeit myokardialer Infarkte hängt vom Schweregrad des szintigraphischen Ischämienachweises ab.
  • c. Gemäß den Fachgesellschaften ESC/ACC/AHA ist die MPS nicht zur Ermittlung des perioperativen Risikos bei nichtkardialen Operation geeignet.



3. Welche Aussage zur MPS im Kontext mit alternativen Verfahren trifft zu?
  • a. Stenosen, die in der CT-Angiographie mit > 70 % Stenosegrad quantifiziert werden, zeigen stets reversible Defekte in der MPS.
  • b. Die MR-Angiographie bietet gegenüber der CT-Angiographie den Vorteil einer besseren räumlichen Auflösung und einer geringeren Versagensrate an Untersuchungen durch Atemverschiebungen während der Akquisition.
  • c. Analog zur MPS sagt auch eine unauffällige Stressechokardiographie eine niedrige kardiale Ereignisrate von < 1 %/Jahr voraus, die Aussagekraft der Methodik ist allerdings im hohen Maße untersucherabhängig.



 
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