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Fragen und Antworten
Ba-Ssalamah A et al.
Die klinische Rolle der kontrastmittelverstärkten MRT in der morphologischen und funktionellen Diagnostik von Erkrankungen der Leber und Gallenwege

Journal für Gastroenterologische und Hepatologische Erkrankungen 2013; 11 (4): 6-13

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Keywords: hepatobiliäre ErkrankungKontrastmittelMRTRadiologie


1. Die Detektion und Charakterisierung verschiedener Leber- und Gallenwegserkankungen in der kontrastmittelverstärkten MRT basiert auf
  • a. unterschiedlich starker Kontrastmittel- (KM-) Aufnahme und unterschiedlich starker Anreicherung in verschiedenen Geweben
  • b. kompletter Verstoffwechselung des KM im Leberparenchym
  • c. fehlenden Transportmechanismen der Hepatozyten
  • d. Verstoffwechselung in den Phagozyten



2. Welche der folgenden fokalen Leberläsionen nimmt regelmäßig KM auf?
  • a. Leberzysten
  • b. Biliäre Hamartome (oder von-Meyenburg-Komplexe)
  • c. Steatose- oder Non-Steatose-Areal
  • d. Fokale Noduläre Hyperplasie (FNH)



3. Basierend auf Herdgröße und KM-Anfärbeverhalten unter Verwendung extrazellulärer nichtspezifischer KM kann man folgende Hämangiome klassifizieren:
  • a. Kapilläres Hämangiom
  • b. Kavernöses Hämangiom
  • c. Riesenhämangiom
  • d. Alle genannten Hämangiomtypen sind zutreffend



4. Welche der folgenden fokalen Leberläsionen kann unter Verwendung hepatobiliärer Kontrastmittel verlässlich diagnostiziert werden?
  • a. Atypisches Hämangiom
  • b. Adenom
  • c. HCC in Nichtleberzirrhose
  • d. Fokale noduläre Hyperplasie



5. Basierend auf dem Geno- und Phänotyp kann man die genannten Adenome neuerdings klassifizieren. Welche Antwort ist falsch?
  • a. Riesenadenom
  • b. Inflammatorisches Adenom
  • c. Beta-Catenin-mutiertes Adenom
  • d. Steatotisches Adenom



6. Die erhöhte Detektionsrate von Metastasen und cholangiozellulärem Karzinom unter Verwendung von Gadoxetat-verstärkter MRT der Leber ist erklärbar durch (welche Antwort ist falsch?):
  • a. Starke KM-Aufnahme des gesunden Leberparenchyms in der hepatobiliären Phase.
  • b. Eine fehlende KM-Aufnahme der Metastasen und cholangiozellulären Karzinome in der hepatobilären Phase.
  • c. Einen großen Kontrastunterschied zwischen gesundem Leberparenchym und dieser malignen Läsion.
  • d. Starke Vaskularisierung von Metastasen und cholangiozellulärem Karzinom.



7. Die großen Vorteile von Gadoxetat gegenüber Gadobenat bei der kontrastmittelverstärkten MRCP sind (welche Antwort ist falsch?):
  • a. Die rasche Aufnahme von etwa 50 % der injizierten KM-Menge in die Hepatozyten.
  • b. Zirka 10–20 Minuten nach Gadoxetat-Applikation wird die hepatobiliäre Phase erreicht.
  • c. Ein weiterer Vorteil von Gadoxetat liegt darin, dass etwa 50 % des injizierten KM über die Gallenwege ausgeschieden wird.
  • d. Die Beurteilbarkeit der Gallenwege bei erhöhtem Serum- Bilirubin (ab > 3 mg/dl) ist nicht eingeschränkt.



8. Welche MR-Technik ist ideal zur Beurteilung folgender Krankheit:
  • a. Die MRCP zur Beurteilung der Leberzirrhose
  • b. Kontrastmittelverstärkte MRT zum Nachweis von Lebermetastasen
  • c. Die MRT ohne Kontrastmittel zur Beurteilung des cholangiozellulären Karzinoms
  • d. Die MR-Angiographie zum Nachweis von Hämangiomen



 
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