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Fragen und Antworten
Siveke JT et al.
Zystische Pankreastumoren: Diagnostik und Therapie

Journal für Gastroenterologische und Hepatologische Erkrankungen 2013; 11 (4): 24-30

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Keywords: endoskopischer UltraschallGastroenterologieNeoplasiePankreaszystische Läsion


1. Welche Aussage(n) zur Diagnostik von zystischen Pankreasläsionen trifft/treffen zu?
  • a. Die Höhe des CEA-Werts im Zystenpunktat lässt Rückschlüsse auf die Invasivität zu.
  • b. Die Höhe des CEA-Werts im Zystenpunktat lässt Rückschlüsse auf das Vorliegen einer serösen oder muzinösen Neoplasie zu.
  • c. Eine aussagekräftige zytologische Diagnose ist bei zystischen Pankreasläsionen nur selten möglich.
  • d. Sollte eine molekulare Analyse der Zystenflüssigkeit in Zukunft technisch möglich und verfügbar sein, könnte die Unterscheidung von serösen und muzinösen Pankreasläsionen anhand einer Mutationsanalyse der Gene GNAS oder KRAS vielversprechend sein.



2. Welche der folgenden Aussagen zur Verlaufskontrolle von zystischen Pankreasläsionen treffen zu?
  • a. Läsionen mit einer Größe < 1 cm sollten zum Ausschluss einer Größenprogredienz mittels MRT/EUS kontrolliert werden.
  • b. Läsionen mit einer Größe zwischen 1 und 3 cm sollten immer operiert werden.
  • c. Zu den Risikofaktoren für IPMN vom Seitengangstyp zählen die Erweiterung des Pankreashauptgangs, Wandknoten und eine Lymphadenopathie.
  • d. Seitengang-IPMN mit Hochrisikozeichen sollten nur operiert werden, wenn die Größe > 3 cm beträgt.



3. Welche der folgenden Aussagen treffen zu?
  • a. In der Diagnostik zystischer Pankreasneoplasien ist die CT der MRT/MRCP unterlegen.
  • b. Serös-zystische Pankreasneoplasien haben bei Größenzunahme ein erhebliches Risiko für die Transformation in ein duktales Pankreaskarzinom.
  • c. Muzinös-zystische Neoplasien sollten immer reseziert werden, da sie eine Vorläuferläsion für ein duktales Pankreaskarzinom darstellen.
  • d. Hauptgang-IPMN haben ein vergleichbar hohes Entartungsrisiko wie Seitengang-IPMN.



 
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