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Fragen und Antworten
Karcher J et al.
Linksventrikuläre Thromben nach akutem Myokardinfarkt

Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2014; 21 (9-10): 254-258

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Keywords: AntikoagulationLinksventrikulärer ThrombusMyokardinfarktThrombozytenhemmer


1. Warum wird ein Teil der linksventrikulären Thromben in der klinischen Routine nicht erkannt?
  • a. Die Sensitivität der transthorakalen Echokardiographie ist zu gering.
  • b. Durch den Einsatz von Heparin treten in der Frühphase des Inkarkts keine Thromben auf.
  • c. Im Kernspinn sind Thromben nicht ausreichend erkennbar.
  • d. Nach Primär-PCI gibt es keine Thromben mehr.



2. Sinnvolle Therapien bei LV-Thromben sind nicht:
  • a. operative Thrombusresektion
  • b. systemische Thrombolyse
  • c. orale Antikoagulation
  • d. intravenöse Heparintherapie



3. Welche Antwort ist falsch?
Nach Primär-PCI treten seltener arterielle Embolien auf, weil

  • a. kleinere Infarkte auftreten und die periinterventionelle antithrombotische Therapie meist intensiver ist.
  • b. durch Absaugkatheter sämtliche Thromben entfernt werden.
  • c. der protektive Effekt des Thrombus auf die LV-Wand durch die PCI verstärkt wird.
  • d. die antiinflammatorische und thrombozytenhemmende Wirkung von Aspirin das Narbengebiet stabilisiert.



4. Welche Aussage ist richtig?
  • a. Nach Herzinfarkt treten linksventrikuläre Thromben bei 50 % der Patienten auf.
  • b. Unter dualer Thrombozytenhemmung nimmt die Rate linksventrikulärer Thromben im Verlauf zu.
  • c. Die Rate embolischer Komplikationen bei linksventrikulären Thromben beträgt 10 %.
  • d. Nach primärer PCI ist die Rate embolischer Komplikationen in den ersten 6 Monaten < 2 %.



 
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