Krause und Pachernegg
Verlag für Medizin und Wirtschaft
Artikel   Bilder   Volltext

Mobile Version
A-  |   A  |   A+
Werbung
 
Fragen und Antworten
Mandorfer M et al.
Hepatitis-C-Koinfektionen

Journal für Gastroenterologische und Hepatologische Erkrankungen 2015; 13 (1): 7-12

Volltext (PDF)    Summary    Praxisrelevanz    Fragen zum Artikel    Abbildungen   



Keywords: antivirale TherapieDAADDIdirekt wirksame antivirale SubstanzHBVHCVHepatitis-B-VirusHepatitis-C-VirusHIVhumanes ImmundefizienzvirusMedikamenteninteraktion


1. Welche Aussage zur Progression der Lebererkrankung bzw. dem Effekt einer erfolgreichen HCVTherapie trifft bei HIV/HCV-Koinfizierten zu?
  • a. Aufgrund der HIV-induzierten Immunsuppression weisen diese Patienten eine verlangsamte Leberfibroseprogression auf.
  • b. Eine effektive HCV-Therapie führt zu einer deutlichen Reduktion von Morbidität und Mortalität.
  • c. Eine cART sollte aufgrund der Hepatotoxizität der antiretroviralen Medikamente möglichst spät initiiert werden.
  • d. HCV-Genotyp 3 ist mit einer niedrigeren Leberfibroseprogressionsrate vergesellschaftet.



2. Welche Aussage in Bezug auf die Indikation zur Therapie der CHC trifft bei HIV-positiven Patienten zu?
  • a. Patienten mit Leberzirrhose profitieren generell nicht von einer HCV-Therapie, da bereits ein irreversibler Leberschaden eingetreten ist.
  • b. Bei Patienten ohne signifikante Leberfibrose (METAVIR F0/F1) und ohne extrahepatische Manifestation kann die HCV-Therapie postponiert werden.
  • c. Bei Patienten ohne fortgeschrittene Leberfibrose (METAVIR F0/F1/F2) und ohne extrahepatische Manifestation sollte die HCV-Therapie postponiert werden.
  • d. Die HIV-Koinfektion hat keinen Einfluss auf die Indikationsstellung zur HCV-Therapie.



3. Welche Aussage zu DDIs zwischen cART und DAAs trifft zu?
  • a. Die Dosis von DCV sollte bei der Verwendung von Ritonavir-boosted-HIV-PIs halbiert werden.
  • b. DAAs der zweiten Generation weisen keine relevanten Medikamenteninteraktionen mit der cART auf.
  • c. SMV und OBV/PTV/r/DSV können mit HIV-PIs verwendet werden.
  • d. Die Dosis von DCV sollte bei der Verwendung von EFV halbiert werden.



 
copyright © 2003–2017 Krause & Pachernegg GmbH | Sitemap | Impressum
 
Werbung