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Fragen und Antworten
Pürerfellner H et al.
Klinische Ergebnisse mit Dronedaron (Multaq®) bei nicht-permanentem Vorhofflimmern - Resultate des DEMETER-Registers

Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2017; 24 (Online-Supplementum):

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Keywords: DronedaronMultaqVorhofflimmern


1. Wie lässt sich der häufig beobachtete Serum-Kreatinin-Anstieg um 10–20 % unter Dronedaron erklären?
  • a. Aufgrund der HIV-induzierten Immunsuppression weisen diese Patienten eine verlangsamte Leberfibroseprogression auf.
  • a. Durch eine direkt toxische Wirkung des aktiven Metaboliten von Dronedaron auf das Glomerulum mit daraus resultierender Nierenfunktionseinschränkung und Rückgang der glomerulären Filtrationsrate (GFR).
  • b. Eine effektive HCV-Therapie führt zu einer deutlichen Reduktion von Morbidität und Mortalität
  • b. Durch eine partielle Inhibierung des renalen Kationentransporters zur Kreatininsekretion unter Dronedaron-Einnahme, mit daraus begründeter Reduktion der renalen Kreatinin-Clearance, ohne dabei die GFR zu beeinflussen.
  • c. Eine cART sollte aufgrund der Hepatotoxizität der antiretroviralen Medikamente möglichst spät initiiert werden.
  • d. HCV-Genotyp 3 ist mit einer niedrigeren Leberfibroseprogressionsrate vergesellschaftet.



2. Welche der folgenden Behauptungen zu den Ergebnissen des oben beschriebenen DEMETER-Registers ist richtig?
  • a. Patienten mit Leberzirrhose profitieren generell nicht von einer HCV-Therapie, da bereits ein irreversibler Leberschaden eingetreten ist.
  • a. Unter Dronedaron traten gehäuft Bradykardien und bradykardieassoziierte Torsade-de-pointes-Tachykardien auf.
  • b. Bei Patienten ohne signifikante Leberfibrose (METAVIR F0/F1) und ohne extrahepatische Manifestation kann die HCV-Therapie postponiert werden
  • b. Die Rate erforderlicher elektrischer Kardioversionen zu den jeweiligen Kontrollen (FU1 und FU2) war unter Dronedaron mit über 20 % sehr hoch.
  • c. Bei Patienten ohne fortgeschrittene Leberfibrose (METAVIR F0/F1/F2) und ohne extrahepatische Manifestation sollte die HCV-Therapie postponiert werden.
  • c. Relevante Veränderung von Leberwerten, Blutdruck- oder EKG-Parametern, insbesondere eine Verlängerung der QTc-Zeit, konnten nicht beobachtet werden.
  • d. Die HIV-Koinfektion hat keinen Einfluss auf die Indikationsstellung zur HCV-Therapie.



3. Beurteilen Sie folgende Aussage: Dronedaron darf NICHT bei Patienten mit linksventrikulärer Funktionseinschränkung oder bestehender/zurückliegender Herzinsuffizienz sowie permanentem VHF verwendet werden
  • a. Die Dosis von DCV sollte bei der Verwendung von Ritonavir-boosted-HIV-PIs halbiert werden.
  • a. richtig
  • b. DAAs der zweiten Generation weisen keine relevanten Medikamenteninteraktionen mit der cART auf.
  • b. falsch
  • c. SMV und OBV/PTV/r/DSV können mit HIV-PIs verwendet werden.
  • d. Die Dosis von DCV sollte bei der Verwendung von EFV halbiert werden



 
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