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Fragen und Antworten
Zollner G
Hepatologische Probleme beim Intensivpatienten und eventuelle Langzeitfolgen

Journal für Gastroenterologische und Hepatologische Erkrankungen 2015; 13 (2): 7-10

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Keywords: CholestaseIntensivpatientischämische Hepatitispostoperativer IkterusSchocklebersekundär sklerosierende Cholangitissepsis


1. Bei einem Patienten auf der Intensivstation mit einem akuten und massiven Anstieg der Transaminasen muss …
  • a. nach Polytransfusionen primär an das Vorliegen einer viralen Hepatitis, die durch Blutkonserven übertragen wurde, gedacht werden.
  • b. zum Ausschluss einer mechanischen Cholestase durch Galle-Casts eine ERCP erfolgen.
  • c. an das Vorliegen einer Schockleber, die ein temporäres Problem ohne weitere Konsequenzen darstellt, gedacht werden.
  • d. an das Vorliegen einer Schockleber, die die Prognose des Patienten deutlich beeinflusst, gedacht werden.



2. Welche Aussage zur sekundär sklerosierende Cholangitis beim kritisch kranken Patienten (SSC-CIP) ist nicht korrekt?
  • a. Die SSC-CIP entwickelt sich langsam progredient bei Patienten nach einem protrahierten Intensivaufenthalt.
  • b. Der Pathogenese der SSC-CIP liegt wahrscheinlich eine Ischämie der Gallenwege zugrunde. Diese wird durch hämodynamische Instabilität und hohe Katecholamindosen mitbedingt.
  • c. Die ERCP mit der Extraktion von Galle-Casts sowie die Gewinnung von Galle zur mikrobiologischen Testung sind eine etablierte Therapieform.
  • d. Die SSC-CIP verläuft häufig progredient und kann zu einem Leberversagen führen.



3. Ein Anstieg des Gesamtbilirubins bei Patienten auf der Intensivstation …
  • a. ist mit einer schlechten Prognose assoziiert.
  • b. muss nicht immer auf eine Leberfunktionsstörung hinweisen.
  • c. kann durch eine ischämische Hepatitis, Sepsis-induzierte Cholestase, akalkulöse Cholezystitis oder durch eine SSC-CIP bedingt sein.
  • d. sollte immer mit Ursodeoxycholsäure therapiert werden.



 
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