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Fragen und Antworten
Dudczak J et al.
Die akute Myoperikarditis als Chamäleon - Fallpräsentation eines jungen Patienten // Heterogenous Aetiology of Myopericarditis – A Case Report

Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2015; 22 (11-12): 264-272

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Keywords: inflammationKardiomyopathieMyokarditisPerikarditisPrognosecardiomyopathyinflammationmyocarditispericarditisprognosis


1. Welche Erkrankung wird durch Coxsackie-Viren verursacht?
  • a. Meningitis
  • b. Myokarditis
  • c. Pleurodynia epidemica
  • d. Hand-Fuß-Mund Exanthem (Krankheit)
  • e. Alle angeführten (a–d)



2. Welche Aussage trifft zu?
  • a. a) Myokarditis hat keinen Einfluss auf myokardiale Biomarker.
  • b. b) Myokarditis bedingt eine Erhöhung der CK und von Troponin.
  • c. Bei Myokarditis ist CK erhöht und Troponin normal.
  • d. Myokarditis hat keinen Einfluss auf das EKG.
  • e. Myokarditis bewirkt immer eine PQ-Senkung und ST-Hebung im EKG.



3. Differentialdiagnosen bei Verdacht auf Myokarditis sind:
  • a. Aortendissektion
  • b. Pulmonalembolie
  • c. Myokardinfarkt
  • d. Pneumonie
  • e. Alle angeführten (a–d)



4. Was sichert im Zweifel die definitive Diagnose einer Myokarditis?
  • a. Herz-Echo
  • b. EKG
  • c. Myokardiale Biomarker
  • d. Myokardbiopsie
  • e. Koronarangiograph



5. Was ist die beste nicht-invasive Untersuchung zur Diagnostik einer Myokarditis?
  • a. Herz-Echo
  • b. EKG
  • c. Kardiale Biomarker
  • d. Herz-MRT mit Kontrastmittel
  • e. Koronarangiographie



6. Welche Aussage bezüglich EKG-Veränderungen bei Perikarditis trifft zu?
  • a. Das EKG hat bei Perikarditis eine hohe prognostische Aussagekraft.
  • b. PQ-Streckenveränderungen, vor allem PQ-Streckensenkungen, gelten als sensitive EKG-Veränderung bei Perikarditis.
  • c. QT-Verlängerung ist ein spezifisches Zeichen bei Perikarditis.
  • d. Eine Niedervoltage tritt niemals bei einer Perikarditis auf.
  • e. Das EKG gibt keinen Hinweis auf das Vorhandensein eines Perikardergusses.



7. Welcher Herz-MRT-Parameter hat die höchste diagnostische Wertigkeit in Bezug auf die Myoperikarditis?
  • a. T2-gewichtete Sequenzen
  • b. T1-gewichtetes Early-Gadolinium-Enhancement
  • c. T1-gewichtetes Late-Gadolinium-Enhancement
  • d. T1-Mapping
  • e. T2-Mapping



8. Welche Aussage in Hinblick auf die Therapie der Myoperikarditis ist falsch?
  • a. Körperliche Schonung bis zur Ausheilung wird bei Myoperikarditis empfohlen.
  • b. Virus-negative Patienten mit histologisch verifizierter postinfektiöser oder autoimmuner Myokarditis profitieren von einer immunsuppressiven Therapie mit Steroiden, Azathioprin, Cyclosporin oder Immunglobulinen.
  • c. Die Therapie der Wahl bei der chronisch viralen Myokarditis ist Interferon-beta.
  • d. Bei der ersten Episode einer Perikarditis zeigt die Behandlung mit Colchicin über 3 Monate in Kombination mit einem NSAR für 1–2 Wochen eine gute Wirksamkeit mit einer kompletten Remission in 70–90 %.
  • e. NSAR verringern bei Myokarditis die Mortalität und sollten immer eingesetzt werden.



9. Welches Statement bezüglich des Managements von Kompli- kationen ist falsch?
  • a. Bei Vorhofflimmern und Vorhandensein von intrakavitären Thromben ist eine Antikoagulation indiziert.
  • b. Bei protrahierter hämodynamischer Dekompensation kommen mechanische kardiopulmonale „Assist devices“ (z. B. LVAD) als Bridging bis zur Herztransplantation zum Einsatz.
  • c. Ein „sudden cardiac death“ wird bei Myoperikarditis in 5–20 % beobachtet.
  • d. Bei Auftreten von malignen Arrhythmien sollte sofort eine ICD-Implantation erfolgen.
  • e. Eine Myokarditis resultiert in 20–30 % in einer dilatativen Kardiomyopathie.



10. Was sind bei Myoperikarditis Prädikatoren für einen ungünstigen Verlauf?
  • a. Persistierende Links-Rechts-Ventrikeldysfunktion
  • b. Persistierende Virusinfektion
  • c. Synkopen
  • d. Vorhandensein von myokardschädigenden Autoantikörpern
  • e. Q-Zacken und Linksschenkelblock im EKG
  • f. Alle angeführten (a–e)



 
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