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Hammer HF
Das Kurzdarmsyndrom – Ein Therapieupdate

Journal für Gastroenterologische und Hepatologische Erkrankungen 2015; 13 (3): 14-17

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Keywords: enterale ErnährungLoperamidMonitoringParenterale ErnährungProtonenpumpenhemmerTeduglutid


1. Nach einer umfangreichen Darmresektion
  • a. kommt es zunächst zu einer Adaptationsphase, gefolgt von einer Hypersekretionsphase, und dann einer chronisch adaptierten stabilen Phase.
  • b. ist das Maximum der Adaptation nach 3 Monaten erreicht.
  • c. ist 3–6 Monate nach der Operation mit einer hypersekretorischen Phase mit gesteigertem Stoma-Output und Elektrolytstörungen zu rechnen.
  • d. kann es bis zu 24 Monate dauern, bis der endgültige parenterale Substitutionsbedarf abgeschätzt werden kann.



2. Die parenterale Therapie bei Kurzdarmsyndrom
  • a. muss postoperative Anatomie und postoperative Phase berücksichtigen.
  • b. muss in der Hypersekretionsphase den erhöhten Flüssigkeits- und Elektrolytverlust berücksichtigen.
  • c. wird in der Adaptationsphase auf die notwendige Ergänzung einer unzureichend möglichen oralen Ernährung beschränkt.
  • d. soll immer Vitamine und Spurenelemente enthalten.



3. Der parenterale Substitutionsbedarf orientiert sich unter anderem an:
  • a. Harnvolumen und Natriumausscheidung im Harn
  • b. Harnkonzentrationen von Kalium, Magnesium und Phosphat
  • c. Serumkonzentration von Kalzium
  • d. Kalzitoninspiegel im Serum



4. Zu den unterstützenden medikamentösen Maßnahmen gehören:
  • a. Wachstumshormon
  • b. Glutamin
  • c. Teduglutid
  • d. Protonenpumpenhemmer



 
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