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Fragen und Antworten
Mair J
Zum Nutzen der sogenannten "hochsensitiven" kardialen Troponinbestimmung in der klinischen Routine

Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2010; 17 (9-10): 343-350

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Keywords: Troponin


1. Die Bestimmung des kardialen Troponins ist der Goldstandard in der Labordiagnostik des akuten Koronarsyndroms. Welche Aussage zu den Troponinen ist richtig?
  • a. Troponine kommen in der glatten Muskulatur vor.
  • b. Es gibt eine herzmuskelspezifische Isoform des Troponin C.
  • c. Kardiale Troponine steigen bei allen Formen der Herzmuskelnekrosen an.
  • d. Troponinanstiege sind spezifisch für einen Myokardinfarkt.



2. Die Troponinbestimmung spielt eine wichtige Rolle in der Herzinfarktdiagnostik. Welche Aussage zu dem Marker ist richtig?
  • a. Er steigt bei einem Herzinfarkt später an als CK-MB.
  • b. Er bleibt nach einem Herzinfarkt immer mehr als 14 Tage lang erhöht.
  • c. Ein negativer Wert 3 Stunden nach Schmerzbeginn schließt einen Myokardinfarkt aus.
  • d. Der Troponin-T-Wert am 3. oder 4. Tag ermöglicht eine Größenabschätzung des Infarkts.



3. Es gibt sog. „hochsensitive“ Troponintests. Welche Aussage zu diesen Tests ist richtig?
  • a. Kardiales Troponin ist bei > 75 % der Gesunden im Blut nachweisbar.
  • b. Die analytische Nachweisgrenze liegt im einstelligen µg/l-Bereich.
  • c. Gemäß den derzeitig gültigen Richtlinien ist die medizinische Entscheidungsgrenze als 97,5-%-Perzentile der Troponinkonzentrationen einer Referenzpopulation festgelegt.
  • d. Der totale Variationskkoeffizient derartiger Tests am oberen Normwert liegt zwischen 10 und 20 %.



 
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