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Fragen und Antworten
Martinek M et al.
Die Entwicklung der Radiofrequenzablation von Vorhofflimmern in den Jahren 2000 bis 2009 am Beispiel der Elektrophysiologie der Elisabethinen Linz

Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2010; 17 (11-12): 412-418

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Keywords: RadiofrequenzablationÖsterreich


1. Welche der folgenden Aussagen zur oralen Antikoagulation nach Radiofrequenzisolation von Vorhofflimmern ist korrekt?
  • a. Eine orale Antikoagulation ist für mindestens 2 Monate nach der Ablationstherapie, unabhängig vom CHADS2-Score, notwendig.
  • b. Die orale Antikoagulation direkt nach der Ablationstherapie richtet sich nach dem CHADS2-Score des Patienten.
  • c. Eine orale Antikoagulation ist nach erfolgreicher Ablationstherapie unmittelbar nicht mehr notwendig.
  • d. Nur Patienten mit persistierendem Vorhofflimmern müssen nach der Ablationstherapie weiter oral antikoaguliert werden.
  • e. Patienten sollten nach der Ablationstherapie für 2 Wochen niedermolekulares Heparin bekommen.



2. Welche Ablationslokalisationen werden nach der Pulmonalvenenisolation oft zusätzlich mit Radiofrequenzenergie behandelt, um vor allem persistierendes Vorhofflimmern zu behandeln?
  • a. Slow-pathway
  • b. Kavo-trikuspidaler Isthmus
  • c. Linksatriale Dachlinie
  • d. CFAE
  • e. Koronarvenensinus



3. Welche der folgenden Aussagen bezüglich des periprozeduralen Gerinnungsmanagements sind richtig?
  • a. Eine orale Antikoagulation sollte durch NMH-Bridging ersetzt werden.
  • b. Es ist nicht erforderlich, eine gut eingestellte orale Antikoagulation für die Ablationstherapie zu unterbrechen.
  • c. Die orale Antikoagulation sollte 5 Tage vor der Pulmonalvenenisolation pausiert werden.
  • d. Zusätzlich zur oralen Antikoagulation wird während der Radiofrequenztherapie Heparin i.v. mit einem ACT-Zielwert von 350–400 s verabreicht.
  • e. Der INR-Zielwert liegt für die Pulmonalvenenisolation zwischen 3,0 und 4,0.



4. Wie viele Pulmonalvenenisolationen wurden im Krankenhaus der Elisabethinen seit 2000 durchgeführt?
  • a. Ca. 100
  • b. Ca. 300
  • c. Ca. 500
  • d. Ca. 700
  • e. Ca. 900



5. Wie viele Patienten benötigen durchschnittlich im Verlauf der Radiofrequenzbehandlung mehrere Ablationseingriffe?
  • a. Ca. 10 %
  • b. Ca. 20 %
  • c. Ca. 30 %
  • d. Ca. 40 %
  • e. Ca. 50 %



 
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