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Fragen und Antworten
Rolf S et al.
Katheterablation von Vorhofflimmern - Neue Technologien und Strategien

Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2011; 18 (3-4): 76-80

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Keywords: AblationBildintegrationEntrainmentKardiologieKatheterneue TechnologieRhythmologie


1. Wie erfolgt die zielorientierte Integration des 3D-Modells des linken Vorhofs aus dem CT in das elektro-anatomische Mapping-System?
  • a. Möglichst vollständige Rekonstruktion des linken Vorhofs und Pulmonalvenen und anschließende Integration und Feinadjustierung mit dem Ablationskatheter.
  • b. Rekonstruktion der proximalen Pulmonalvenen mit dem Ringkatheter, Integration des 3D-Modells mithilfe dieser Strukturen, Feinadjustierung durch Aufsuchen weniger festgelegter Lokalisationen mit dem Ablationskatheter.
  • c. Oberflächliche Rekonstruktion des gesamten linken Vorhofs, des Vorhofohrs sowie der Pulmonalvenen und anschließende Integration und Feinadjustierung mit dem Ringkatheter.
  • d. Erstellung eines linksatrialen 3D-Maps inkl. der Pulmonalvenen mit dem Ablationskatheter, Registrierung von Ankerpunkten im Map zur primären Integration. Anschließend manuelle Feinadjustierung der CT-Integration.
  • e. Keine der genannten Lösungen.



2. Was versteht man unter der Pace-and-Ablate-Strategie im Rahmen der Ablation von Vorhofflimmern?
  • a. Stimulation im linken Vorhofohr während der ostialen Isolation der linken Pulmonalvenen zur Identifikation und Ablation von Pulmonalvenenpotenzialen.
  • b. Zirkumferentielle Pulmonalvenenisolation unter Stimulation aus den Pulmonalvenen mithilfe des Ringkatheters.
  • c. Abfahren primär anatomisch geschaffener linearer Läsionen mit dem Ablationskatheter unter Stimulation, um elektrisch leitende Lücken zu identifizieren und gleichzeitig zu abladieren.
  • d. Ostiale Ablation der linken Pulmonalvenen unter kontinuierlicher Stimulation im Koronarsinus.
  • e. Herzschrittmachertherapie und Gabe von Antiarrhythmika zur Rezidivprophylaxe.



3. Die Verwendung transseptaler steuerbarer Schleusen im Rahmen der Vorhofflimmerablation führt nicht zu:
  • a. verbesserter klinischer Erfolgsrate (Freiheit von atrialen Arrhythmien).
  • b. verringerter Durchleuchtungsdauer.
  • c. verbessertem Kontakt des Katheters mit dem Gewebe.
  • d. genauerer CT-Integration in das elektro-anatomische Mappingsystem.
  • e. verbesserter Erreichbarkeit anatomischer Strukturen im linken Vorhof.



4. Für die Messung des elektrischen Kontaktes während Mapping im linken Vorhof gilt nicht:
  • a. Hierdurch wird die mechanische „Contact Force“ angegeben, welche die Elektrodenspitze auf des Gewebe ausübt.
  • b. Hiermit wird die lokale Impedanz zwischen Katheter und dem Gewebe im Bereich der Kontaktfläche gemessen.
  • c. Der elektrische Kontakt korreliert mit der Läsionsgröße.
  • d. Der Wert ist unabhängig von der Gewebeart (glatt vs. trabekularisiert).
  • e. Die lokale Impedanz gibt Aufschluss über den Grad des Katheter/Gewebe-Kontaktes.



 
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