Krause und Pachernegg
Verlag für Medizin und Wirtschaft
Artikel   Bilder   Volltext

Mobile Version
A-  |   A  |   A+
Werbung
 
Praxisrelevanz
Greuner M et al.
Charakterisierung des morphologischen Entwicklungspotenzials von der Oozyte bis zum Embryo

Journal für Reproduktionsmedizin und Endokrinologie - Journal of Reproductive Medicine and Endocrinology 2012; 9 (1): 13-19

Volltext (PDF)    Summary    Praxisrelevanz    Abbildungen   

Die Auswahl möglichst eines (zur Vermeidung von Mehrlingsschwangerschaften) implantationsfähigen Embryos zum Embryotransfer ist das Ziel der Kinderwunschtherapie. Hierfür ist es essenziell, Marker herauszuarbeiten, die dies erkennen. Die Embryonalentwicklung ist ein dynamischer Prozess, wobei der Beginn stark von der Qualität der Oozyte abhängt. Die Anzahl an Auffälligkeiten (Tab. 2) beschreibt dabei das Entwicklungspotenzial, ebenso wie das Z-Scoring (Tab. 3, 4) auf der Vorkernebene. Die fortlaufende Embryonalentwicklung zeigt die Chancen des Embryos (Embryoscore Tab. 5) auf das Erreichen einer Schwangerschaft an [62, 65], wobei zu bestimmten Zeitpunkten bestimmte Entwicklungsstadien erreicht sein sollten. Diese hat der Istanbul Consensus Workshop der Alpha Scientists in Reproductive Medicine und ESHRE Special Interest Group Embryology herausgearbeitet (Tab. 8). Time-lapse-Imaging [64] hat in diesem Zusammenhang ein großes Potenzial, um den entwicklungsfähigen Embryo zu erkennen. In der Praxis wird es entscheidend sein, relevante Marker und Zeitpunkte zu definieren, um den Single- Embryotransfer erfolgreich zu machen.
 
copyright © 2003–2017 Krause & Pachernegg GmbH | Sitemap | Impressum
 
Werbung