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Praxisrelevanz
Wenzel RR et al.
Epistaxis und Hypertonie: Henne oder Ei?

Journal für Hypertonie - Austrian Journal of Hypertension 2012; 16 (2): 20-25

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Zur Prävention einer Epistaxis sollten die häufigen Ursachen beachtet werden. Hier sind insbesondere der kritische Einsatz von Thrombozytenaggregationshemmern (Aspirin, Clopidogrel u. a.) sowie Antikoagulantien zu beachten. Auch Schmerzmittel, insbesondere die nichtsteroidalen Antirheumatika, sollten zurückhaltend eingesetzt werden. Eine fachmännische Pflege der Nasenschleimhäute sowie Vermeidung mechanischer Reizungen („Nasenbohren“) sind zu empfehlen. Die arterielle Hypertonie als Auslöser spielt – wenn überhaupt – eine untergeordnete Rolle. Bei jedem Patienten mit und ohne Epistaxis sollte der Blutdruck unter Basisbedingungen gemessen und bei erhöhten Werten idealerweise mittels 24-Stunden-Blutdruckmessung (24-Stunden- ABDM) das Vorliegen einer Hypertonie untersucht werden.
 
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