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Praxisrelevanz
Corvin S
Die laparoskopische Rekonstruktion rezidivierender Ureterabgangs-/Harnleiterstrikturen: Erste Erfahrungen mit freiem Wangenschleimhauttransplantat

Journal für Urologie und Urogynäkologie 2012; 19 (3) (Ausgabe für Österreich): 15-17
Journal für Urologie und Urogynäkologie 2012; 19 (3) (Ausgabe für Schweiz): 16-19

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Die Daten demonstrieren, dass die Laparoskopie in erfahrenen Händen ein geeigneter Zugangsweg in der Therapie rezidivierender Ureterabgangs- oder Harnleiterstenosen ist. Selbst nach offener Voroperation kann die Laparoskopie erfolgreich eingesetzt werden. Bei sorgfältiger Patientenselektion können Erfolgs- und Komplikationsraten vergleichbar mit denen der offenen Re-Operation erzielt werden. Eine Rekonstruktion von Harnleiterengen mit freiem Wangenschleimhauttransplantat ist bisher nur für den offenen Zugangsweg beschrieben. Erstmals konnte gezeigt werden, dass diese Operationstechnik auch laparoskopisch durchführbar ist. Den Patienten kann somit eine aufwendige offene Operation, u. a. unter Verwendung von Darmsegmenten, erspart werden. Allerdings sind weitere Studien mit längeren Nachbeobachtungsintervallen nötig, um die Effektivität dieser innovativen Operationstechniken abschließend beurteilen zu können.
 
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