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Praxisrelevanz
Rainer M
Cholinesterasehemmer zur Therapie der Alzheimer'schen Krankheit: Gibt es klinisch relvante Unterschiede?

Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2014; 15 (4): 224-229

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Cholinesterasehemmer werden auch in den nächsten Jahren den pharmakologischen Therapiestandard darstellen. Symptomatische Verbesserungen und eine verzögerte Progredienz um 1–3 Jahre sind eine Klassencharakteristik. Zwischen den 3 Cholinesterasehemmern gibt es keine klaren Unterschiede hinsichtlich der kognitiven Effizienz. Pharmaökonomische Analysen bestätigen, dass Cholinesterasehemmer mit einer 99%igen Wahrscheinlichkeit einen Kostenvorteil gegenüber „Best Supportive Care“ ohne spezifische Therapie bewirken. Die Nebenwirkungsrate ist der Schlüsselfaktor für Compliance und Therapieerfolg. Durch Einführung des Rivastigmin- Pflasters mit einem benigneren gastrointestinalen Profil ist es gelungen, eine höhere Compliance und Therapieansprechen zu erzielen. Die Entscheidung für oder gegen einen der 3 Cholinesterasehemmer richtet sich primär nach der Komorbidität, relevanten Risikofaktoren und der Ko-Medikation.
 
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