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Praxisrelevanz
Land C
Der frühe, späte und ausbleibende Pubertätsbeginn bei Jungen: Diagnostisches und therapeutisches Vorgehen

Journal für Urologie und Urogynäkologie 2013; 20 (4) (Ausgabe für Österreich): 9-15
Journal für Urologie und Urogynäkologie 2013; 20 (4) (Ausgabe für Schweiz): 7-13

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Pubertas praecox
– Die Pubertas praecox des Jungen bedarf stets der eingehenden diagnostischen Abklärung.
– Der GnRH-Test dient der Differenzierung zwischen zentraler und peripherer Pubertas praecox.
– Die zentrale Pubertas praecox wird mit GnRH-Analoga behandelt.
– Die Therapie der peripheren Pubertas praecox richtet sich primär nach der auslösenden Ursache. Ergänzend kommen medikamentöse Substanzen zum Einsatz, die entweder eine Hemmung der Biosynthese der Sexualsteroide selbst bewirken oder die Wirkung der Hormone am Zielrezeptor blockieren.
Pubertas tarda
– Die konstitutionelle Entwicklungsverzögerung (KEV) stellt eine Ausschlussdiagnose dar.
– Der Buserelin-Test dient der Differenzierung zwischen einer KEV und einem hypogonadotropen Hypogonadismus.
– Jungen mit einer KEV können von einer vorübergehenden Substitution mit Testosteron zur Pubertätsinduktion profitieren.
– Patienten mit Hypogonadismus bedürfen einer einschleichenden und dauerhaften Hormonsubstitution mit Testosteron.
– Bei Patienten mit partiellem Hypogonadismus (z. B. Klinefelter-Syndrom) wird die Testosteronsubstitution beim Absinken des morgendlichen Serumtestosterons unter die Altersnorm im pubertätsreifen Alter begonnen.
– Jugendliche Patienten mit Klinefelter-Syndrom sollten über die Möglichkeit der Spermiengewinnung mittels TESE informiert werden.
 
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