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Praxisrelevanz
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Die renale Osteodystrophie ist keine Osteoporose!

Journal für Mineralstoffwechsel & Muskuloskelettale Erkrankungen 2014; 21 (1): 25-28

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Mit der zunehmenden Prävalenz der Niereninsuffizienz weltweit, verbunden mit der längeren Überlebenszeit, stellt die CKD-MBD mit der hohen Morbidität und Mortalität der Frakturen eine Herausforderung an die Ärzte und das Gesundheitssystem dar. Zur breiten Risikoerfassung werden die Knochendichtemessung (DXA) und das pQCT bevorzugt am distalen Radius empfohlen. Eine verminderte Knochenmasse ist bei Patienten mit CKD 1–3 – ähnlich wie bei der primären Osteoporose – ein Prädiktor für eine Fragilitätsfraktur. Dies trifft nicht auf Patienten mit CKD 4–5 zu. Die Studien diesbezüglich sind sehr inkonklusiv. Da eine Knochenbiopsie nicht für alle zugänglich ist, sind große prospektive Studien nötig, um die am besten geeignete nichtinvasive Methode zur Erfassung des Frakturrisikos herauszufinden. Der Frakturpatient mit CKD-MBD stellt weiterhin eine große Herausforderung für die behandelnden Ärzte dar, da Therapiestudien in diesem Kollektiv noch völlig fehlen.
 
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