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Praxisrelevanz
Katzenschlager R
Medikamentöse Therapie des fortgeschrittenen Morbus Parkinson

Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2014; 15 (3): 129-136

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Die Parkinson-Erkrankung ist eine progrediente neurodegenerative Erkrankung, die weit mehr umfasst als die Bewegungsstörung.
Für die Therapie motorischer Komplikationen wie Fluktuationen und Dyskinesien steht eine Reihe von symptomatisch wirksamen Therapieoptionen zur Verfügung, die je nach Verträglichkeit und Kontraindikationen individuell in jedem Stadium angepasst werden müssen. Refraktäre Fluktuationen und Dyskinesien können auf kontinuierliche subkutane Infusion mit Apomorphin, intrajejunales Levodopa oder tiefe Hirnstimulation ansprechen.
Weitreichende neuropsychiatrische und autonome Probleme wie Demenz, Depression, Schmerz, Blasenstörung, Obstipation, Schlafstörung, Tagesmüdigkeit und impulsassoziierte repetitive Verhaltensstörungen kennzeichnen fortgeschrittenere Stadien der Erkrankung. Sie sind zum Teil behandelbar und haben oft einen wesentlich größeren Einfluss auf die Lebensqualität als die eigentlichen motorischen Symptome. Deshalb sollten nichtmotorische Probleme – neben der Erfassung der motorischen Funktion – immer Inhalt des Gespräches mit Betroffenen und Angehörigen sein.
 
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