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Praxisrelevanz
Slany J
Therapieresistente Hypertonie – Literatur-Update

Journal für Hypertonie - Austrian Journal of Hypertension 2015; 19 (2): 56-58

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Die zitierten Arbeiten legen nahe, dass echte Therapieresistenz seltener ist als gemeinhin publiziert und nicht zuletzt ein Phänomen der schlechten Adhärenz darstellt. Keine der zitierten Studien erwähnt die Anwendung von fixen Arzneimittelkombinationen, die zu besserer Therapieadhärenz führen. Die Prognose der TRH ist anscheinend durch geeignete Lebensstilmaßnahmen zu bessern. Ob sie auch durch bessere Blutdruckkontrolle positiv zu beeinflussen ist, bleibt ohne entsprechende Untersuchungen weiterhin unklar. Keine der Studien zur RSD kann bislang deren Effekt auf den Blutdruck definitiv klären. Da inzwischen gesichert ist, dass allfällige Effekte schon nach einem Monat voll nachweisbar sind, könnte eine Kurzzeitstudie mit 1-monatigem Follow-up und rigoroser Kontrolle bezüglich Blutdruck (ABPM!), Effektivität der Radiofrequenzabgabe und gleichbleibender Medikation mit toxikologischen Harnanalysen oder Tabletteneinnahme unter visueller Aufsicht am Tag der ABDM (vor und nach einem Monat) am ehesten zielführend sein. Für den Zeitraum von einem Monat sollte die Einhaltung einer konstanten Medikation kein Problem sein. Die Zukunft bleibt spannend.
 
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