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Praxisrelevanz
Pfabe FP
Fallbericht: Duplikatur der Arteria und Vena femoralis superficialis – Eine postnatale Varietät

Zeitschrift für Gefäßmedizin 2015; 12 (4): 16-19

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Abgesehen von einer persistierenden A. ischiadica, die mit einer Disposition zu Vaskulopathien und therapiebedürftigen Komplikationen vergesellschaftet ist, stellen die Doppelung der A. femoralis superficialis und die Verlaufsvarianten der A. profunda femoris anatomisch interessante, aber klinisch bedeutungslose Befundkonstellationen der großen Oberschen kelarterien dar. Während überwiegend klinische Ereignisse zum Nachweis einer postnatalen A. ischiadica führen, werden isolierte Verlaufsanomalien der A. femoralis superficialis und der A. profunda femoris in der Regel zufällig diagnostiziert. Doppelungen der V. femoralis superficialis sind als isolierte venöse Normvariante klinisch bedeutungslos. Das Verständnis der Verlaufsvariationen der großen Oberschenkelgefäße setzt Kenntnisse über die vaskuläre Entwicklungsgeschichte voraus. Die exakte Beschreibung einer bestehenden Normabweichung des arterio- venösen Gefäßverlaufs ist insbesondere bei geplanter Revaskularisation von Bedeutung. Der Nachweis einer arteriellen Verlaufsvarietät erfordert immer eine Beurteilung der korrespondierenden venösen Gefäßprovinz.
 
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