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Praxisrelevanz
Horstmann M et al.
Roboterassistierte radikale Prostatektomie 2017

Journal für Urologie und Urogynäkologie 2017; 24 (Sonderheft 1) (Ausgabe für Österreich): 7-11

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- In den letzten 16 Jahren hat sich die RARP zu einem onkologischen Standardverfahren entwickelt.
– Welt- und europaweit findet die RARP zunehmend Verbreitung, was aus Sicht der Autoren vor allem auf die technischen Vorteile dieses Systems zurückzuführen ist.
– Vor allem retrospektive Daten sprechen dafür, dass dieses Operationsverfahren in Bezug auf die onkologischen Daten im Vergleich zu den herkömmlichen Operationsverfahren zumindest ebenbürtig ist.
– In Bezug auf bestimmte perioperative Daten haben sich in retrospektiven Datenanalysen und mittlerweile einer randomisierten Studie im Vergleich zur offenen Operation signifikante Vorteile für die RARP gezeigt.
– In großen retrospektiven Fallserien hat sich die RARP als sicheres Operationsverfahren mit z. T. signifikant geringeren Komplikations- und Reoperationsraten als in offenen Verfahren erwiesen.
– In Bezug auf das funktionelle Outcome sprechen retrospektive Daten für Vorteile der RARP gegenüber der ORP. In der bisher einzigen randomisierten Single-Center-Studie mit allerdings hohem Verzerrungspotenzial hat sich dies bisher nicht bestätigt.
– Im Vergleich der RARP zur LRP zeigten sich in zwei randomisierten Studien in Bezug auf Kontinenz und Potenz für die RARP signifikant bessere funktionelle Ergebnisse.
– Die RARP gilt als das Verfahren mit hohem Zukunftspotenzial, bei der sich weitere technische Fortschritte wie z. B. Bild-in-Bild-Technologien oder verbesserte Instrumentensteuerung abzeichnen.
– Die wesentliche Limitation der RARP bleiben nach wie vor die hohen Kosten.
 
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