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Praxisrelevanz
Hasler G
Neurobiologie und daraus folgende pharmakologische Behandlung der Schizophrenie // Neurobiology of Schizophrenia and Resulting Pharmacological Treatments

Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2017; 18 (2): 60-64

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Alle verfügbaren antipsychotischen Medikamente blo- ckieren den Dopamin-D2-Rezeptor. Sie sind erfreulich wirksam in der Behandlung positiver Symptome bei der Schizophrenie. Bei kognitiven und negativen Sympto- men fehlen uns entsprechende Behandlungsoptionen. Das Glutamat-System ist ein attraktiver Angriffspunkt für die Entwicklung neuer antipsychotischer Substanzen. Solche Substanzen haben das Potential, wirksamer als herkömm- liche Substanzen bei negativen und kognitiven Sympto- men zu sein. Klinische Studien zu glutamatergen Substan- zen waren leider bis jetzt durchwegs negativ. Dies weist daraufhin, dass die Entdeckung von Biomarkern eine sehr hohe Priorität in der psychiatrischen Forschung haben sollte. Die Abstimmung von Therapien auf spezifische Krankheitsprozesse – sprich Präzisionsmedizin – wird in der Psychiatrie und Psychotherapie der Zukunft eine wichtige Rolle spielen.
 
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