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Praxisrelevanz
Landmann U et al.
Sport und Salutogenese - körperliche Aktivität als Gesundheitsfaktor

Blickpunkt der Mann 2007; 5 (4): 10-15

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Körperliche Aktivität ist nicht die einzige, aber eine bedeutende Ressource, die einen wichtigen Beitrag zur Förderung und zum Erhalt der Gesundheit in unserer bewegungsarmen Gesellschaft liefert. Ein körperlich aktiver Lebensstil wirkt sich auch im mittleren und höheren Lebensalter und bei bereits manifester Vorerkrankung positiv auf Komorbidität und Mortalität aus.
Da bereits im mittleren Lebensalter physische wie psychische Risikofaktoren vermehrt auftreten, sollten Gesundheitsförderungsprogramme zur Steigerung der Freizeitaktivität möglichst frühzeitig angeboten werden. Dies erscheint um so zwingender, da die steigenden Folgekosten der durch Bewegungsmangel verursachten Erkrankungen ein gesundheitspolitisches und ökonomisches Problem darstellen.
Häufig ist allerdings in der medizinischen Praxis das biomedizinische Risikofaktorenmodell vorherrschend, dabei werden individuelle Ressourcen und Anforderungen zu wenig berücksichtigt. Entsprechend dem SAR-Modell sollten deshalb über den klassischen Risikoansatz hinaus gemeinsam mit den Patienten und Klienten motivational-emotional orientierte Bewegungskonzepte entwickelt werden. Über solche Konzepte kann die Eigenkompetenz der Patienten und Kursteilnehmer gestärkt werden, um sie zu befähigen, selbstverantwortlich ein individuelles Lebensstilkonzept zu entwickeln und langfristig beizubehalten.
 
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