Krause und Pachernegg
Verlag für Medizin und Wirtschaft
Artikel   Bilder   Volltext

Mobile Version
A-  |   A  |   A+
Werbung
 
Praxisrelevanz
Diederich S et al.
Fallbericht: Hormonelle Veränderungen durch Ausdauersport

Blickpunkt der Mann 2007; 5 (4): 36-41

Volltext (PDF)    Praxisrelevanz   

• Eine Fraktur ohne adäquates Trauma muß bei Ausdauersport treibenden Männern osteologisch (DXA-Messung, Routinelabor inkl. Kalzium etc.) und bei Vorliegen einer Osteoporose endokrinologisch (Testosteron, Schilddrüsenwerte etc.) abgeklärt werden.
• Ebenso sollte in der Abklärung eines unklaren Leistungsabfalls bei Sportlern an einen Androgenmangel und andere hormonelle Insuffizienzen gedacht werden. Bei entsprechendem Nachweis eines Hormonmangels ist nach Ausschluß anderer Ursachen (Klinefelter-Syndrom, Hypophysentumor etc.) die Diagnose "Sport-induzierter Hypogonadismus" oder "Ausdauersport-bedingte hypothalamische Hypophyseninsuffizienz" zu stellen.
• Therapeutisch sollte hier zunächst eine sportmedizinische Beratung bezüglich einer Trainingsmodifikation (Reduktion des Ausdauertrainings, eventuell zusätzlich Kraftsport) erfolgen. Bei persistierendem Hormonmangel ist zur Vermeidung von Sekundärkomplikationen (Osteoporose) in erster Linie an eine adäquat dosierte Testosteronsubstitution zu denken.
 
copyright © 2003–2017 Krause & Pachernegg GmbH | Sitemap | Impressum
 
Werbung