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Praxisrelevanz
Heiser K, Hartmann U
Wirklich keine Lust zu Sexualität? Auf der Suche nach Motiven der Sexualvermeidung: zwei Fallbeispiele von Männern

Blickpunkt der Mann 2008; 6 (1): 26-31

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Die sexuelle Appetenzstörung des Mannes, die oftmals nicht nur auf den Mann selbst, sondern auch auf die Partnerin eine destruktive Wirkung ausübt, stellt eine schwierige Herausforderung für den Sexualtherapeuten dar. Wichtig für eine effiziente Behandlung ist es, genau zu ergründen, ob tatsächlich ein vermindertes Sexualverlangen vorliegt oder ob der vordergründige Lustmangel nicht eine verschleierte Sexualvermeidung darstellt, durch die sich der Patient vor noch stärkerer emotionaler Belastung schützt. So ist der therapeutisch Tätige dazu aufgefordert, die Dynamik und die Hintergründe des Problems durch eine differenzierte Anamneseerhebung und Analyse der zugrunde liegenden Ursachen zu entschlüsseln. Therapeutische Hilfe bei dieser komplizierten Problemstellung ist nur durch gründliche Bearbeitung der individuellen Fallaspekte möglich, wenn nötig auch in Kooperation mit weiteren medizinischen Fachdisziplinen.
 
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